Internationaler Christlicher Friedensdienst

Programm "weltwärts mit EIRENE"

Über „weltwärts“ ausreisen können Männer und Frauen zwischen 18-28 Jahren, deutsche StaatsbürgerInnen oder Nicht- Deutsche mit dauerhaften Aufenthalt und Aufenthaltsrecht in Deutschland (Lebensmittelpunkt seit mindestens drei Jahren in Deutschland; keine Entsendung in das Herkunftsland). Haupt-/Realschulabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung oder (Fach-)Hochschulreife. Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst kann bei EIRENE entweder für 15 oder 24 Monate geleistet werden (keine Kurzzeiteinsätze!).

Ein Einsatz im Rahmen des „Anderen Dienstes im Ausland“ nach dem Zivildienstgesetz (ZDG) §14b ist möglich.

Ein bestehender Anspruch auf Kindergeld wird während der Dienstzeit aufrecht erhalten.

Der Aufbau eines Unterstützerkreises, der den Dienst mit 150 Euro mtl. unterstützt, ist wünschenswert.

Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung, Versicherungen, Seminarkosten und das Taschengeld werden übernommen.

Einsatzländer in Afrika

In Afrika arbeiten wir mit lokalen Organisationen in Niger, Marokko, Uganda, Burundi und Burkina Faso zusammen. Die Freiwilligen unterstützen vor Ort unsere Projektpartner in der Kinder- und Jugendarbeit, in der Erwachsenenbildung oder deren Engagement in der Friedens- und Versöhnungsarbeit.

Einsatzländer in Lateinamerika

Seit Ende der 1970iger Jahre ist EIRENE in Lateinamerika tätig. Schwerpunktland ist auch heute noch Nicaragua, wo neben den Freiwilligeneinsätzen die finanzielle Förderung von Entwicklungsprojekten eine wichtige Rolle spielt. Weitere Freiwilligen-Einsätze finden in Costa Rica statt. Darüber hinaus hat die Kooperation mit Bolivien und Brasilien schon eine langjährige Tradition.

Einsatzländer in Osteuropa

Ein Freiwilligeneinsatz mit "weltwärts" ist derzeit in Bosnien und Serbien möglich. Es ist erstaunlich: Gerade junge Leute, die sich für ein Projekt bei einem unserer Partnergruppen in Osteuropa entschieden haben, kommen häufig mit ganz besonderer Begeisterung zurück. Sie haben einige hartnäckig bestehende Vorurteile gegenüber Osteuropa abgebaut und halten auch nach ihrem Einsatz noch Kontakt zu ihren ehemaligen Einsatzstellen.