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Hinweis: Dieser Bericht spiegelt die persönlichen Erfahrungen von einem EIRENE-Freiwilligen wieder und nicht in jedem Fall die Meinung von EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V. . Viel Spaß beim Lesen. Zur Rückkehr auf die "offiziellen" EIRENE-Seiten. Bevor Sie dieses Fenster verlassen: Dieses Fenster schließen.
Die bisher coolste Zeit meines Lebens...
Claus Mendler berichtet von seinen bisher besten Jahr seines Lebens im Projekt Brethren Nutrition Program (Soup Kitchen), Washington DC, USA (Oktober 2006)
Vorwort
Zu Beginn des Rundbriefes möchte ich kurz ein paar Dinge erwähnen die mich auf dem Weg zur Ausreise beschäftigt haben. Etwa 1 Jahr vor Beginn meines Dienstes hat die Vorbereitung und Bewerbung begonnen. Nach einem Infoseminar im Frühling, einem Bewerberauswahltreffen im Herbst kam eine Woche später der finale Brief an, der über mein nächstes Jahr entscheiden sollte. Bis dahin hatte ich noch Zweifel, ob das wirklich eine gute Idee ist. Als ich aber, während ich den Brief öffnete, solch ein Herzklopfen bekam, war mir klar, dass ich wirklich dieses Freiwilligenjahr im Ausland machen will. Als dann noch USA auf dem Brief gedruckt stand, schwebte ich im siebten Himmel. Nachdem ich die ersten Wochen überhaupt nichts Organisatorisches und Vorbereitendes erledigt habe, bin ich jedoch, typisch für mich, unter Zeitdruck geraten. Dann wurde es stressig.
Die letzten Monate vor der Ausreise waren wahrscheinlich die intensivsten und anstrengendsten. Visa, Ausreise, Auszug, Organisatorisches und Bewerbungsschreiben erforderten doch einiges. Da ich direkt nach dem Abitur noch gejobbt habe um so mehr. Besonders der Kampf um das Visum mit der US- Botschaft war, teuer, zeit- und nervenaufreibend. Nach dem am Morgen des Beginnes des Ausreisekurses mein Reisepass, die Kreditkarte, das polizeiliche Führungszeugnis per Post ankam war alles zur Ausreise bereit. Mich beeindruckte die generelle Unterstützung von allen Seiten. Ich möchte allen danken, die positiv auf Anfragen für finanzielle Unterstützung reagiert haben.
Ausreisekurs Eirene
Der Ausreisekurs von Eirene fand vom 8. bis 20 Januar in der Eirene Hauptgeschäftsstelle und einer Seminarunterkunft im Kloster Arnstein statt. Dabei waren alle 16 Freiwillige der Winterausreise Elisabeth, Hannah und Michael unsere Kursleiter. Das Programm dauerte von morgens um 9 bis abends um 6 und war eigentlich informativ, interessant und spaßig, wenn auch teilweise alternativ. Allerdings auch anstrengend und ermüdend. Die Grundsätze Eirenes, Information und Vorbereitung, Sensibilisierung und Kennenlernen stand dabei im Vordergrund. Der Spaß fehlte natürlich auch nicht. Es gab einen sehr gutes Essen bei unserem Referenten Ralf, ein Patentreffen und ein kaltes und schlamiges Fußballspiel gegen die Paten. Alles in allem ein tolle Zeit. Allerdings sollte für die USAler noch die BVS Orientation kommen.
Orientation Brethren Volunteer Service
Die Brethren Volunteer Service Orientation fand im sonnigen Florida statt. Etwa eine halbe Stunde von Orlando entfernt liegt das Church of the Brethren Camp Ithiel. Es ist ein eher kleineres Camp, jedoch sehr schön in der Natur und an einem See gelegen. Im See sollte man zwar nicht baden, dafür gab es aber einen Swimmingpool. Es war ein kleiner Vorbereitungskurs mit nur sieben Teilnehmern. Gewöhnlich sind es zwischen 20 und 30 Teilnehmer. Daher lebte es sich den Umständen entsprechend sehr komfortabel, da jeder mindestens 4 Betten in Anspruch nehmen konnte und wir uns alle gut verstanden. Die deutsche Fraktion (Bastian, Wanja, Patrick und Ich), vier Mann stark, bildete dabei die Mehrheit Außerdem waren noch eine Amerikanerin (Elizabeth) und ein älteres amerikanisches Ehepaar dabei. Um nicht zu viel vorwegzunehmen, ich bin jetzt seit 9 Monaten mit Elizabeth zusammen. Ursprünglich wollte sie einen Friedensdienst in Mexiko machen, hat sich aber nach der Orientation anders entschieden. Da es in DC und Boston die meisten Jobs gab, entschied sie sich natürlich nach Washington zu ziehen. Seitdem wohnt sie 2 Metro Stationen von mir entfernt. Wir haben eine tolle Zeit miteinander.
Das tägliche Programm fand in 3 Sessions, mit jeweils zwei Stunden, um 9am, 2pm und 7:30pm statt. Das Programm lies kaum längeren Freiraum, so dass wir kaum etwas von Florida zu sehen bekamen. Wir wurden in sogenannte Foodgroups eingeteilt und mussten mit 2,5$ pro Person pro Tag das Essen für den Tag einkaufen. Erstaunlicherweise geht das! In sogenannten Food Runs tigerten wir durch den Wal Mart auf der Suche nach günstigen Lebensmitteln. Das Essen war super für den Preis.
Ein Wochenende verbrachten wir in Miami. Untergebracht wurden wir in Gastfamilien der Haithian Church in Miami. Bei wem wir untergebracht wurden entschied sich erst vor Ort. Es war alles recht chaotisch und ungewiss. Es war schon ein wenig komisch einfach so in fremde Häuser reinzuplatzen, ohne sie auch nur ansatzweise zu kennen. Den ersten Tag verbrachten wir in einem Häuserbauprojekt für arme Familien (Inhabitants for Humanity). Am zweiten Tag besuchten wir Frau S., eine Aktivistin die gegen das verhängte Todesurteil, gegen den Mörder ihres Vaters, der auch sie schwer verletzt hat, kämpft. Danach ging es an den Strand von Miami. Beachvolleyball, baden, Beach- Football – alles war drin. Ein riesen Event in den USA ist natürlich Superbowl, das Finale des American Footballs. Wir sahen uns das Spiel in einer Brethren Church in Orlando an. Um es kurz zu beschreiben: riesiges Buffet (ich habe um die 10 Brownies vertilgt), große Videoleinwand und Amerikaner die alle zu Halbzeit schon nach Hause gehen. In der letzten Woche wurde es sehr konkret in Sachen Projektwahl. Nach reichlicher Überlegung habe ich das Brethren Nutrition Program, Projekten in Atlanta und San Antonio vorgezogen.
Washington DC
Seit Mitte Februar 2006 ist meine neue Heimat Washington DC, das Zentrum der Macht. In Washington DC leben etwa 580000 Einwohner und weitere 5 Millionen in den Vororten. Durch DC fließen der Potomac und der Anacostia river. Im Zentrum DC’s ist The Mall, das Gebiet um das Capitol, dem Washington, Lincoln- und Jefferson Memorial und dem Weißen Haus. Anliegend sind einige Museen und Ministerien. Wie die meisten amerikanischen Städte ist Washington auch von waagrechten und senkrechten Straßen, von Norden nach Süden und von Westen nach Osten, durchzogen. Die Straßennamen sind nicht gerade kreativ dafür praktisch - Buchstaben (waagrecht) und Zahlen (senkrecht). DC ist eine sehr saubere Stadt. Die Metro ist blitzeblank. Das liegt wohl daran, dass Essen, Trinken und Tiere „ungesetzlich“ sind und recht hart durchgegriffen wird. In der Washington Post war von einer jungen Frau die Rede, die für French Fries (Pommes) in der Metro eine Nacht im Gefängnis verbracht hat. Die Mentalität ist in die DC sehr typisch eastcoast. Time is Money.
Im Süd- Osten jenseits des Anacostia river wird die Nachbarschaft etwas rauher, und ist nicht gerade ein sicheres Pflaster. Je weiter man nach Nord-Westen kommt, desto schöner und wohlhabender wird die Nachbarschaft.
Mein Viertel war vor ein paar Jahren noch eine gefährliche Gegend. South East entwickelt sich jedoch mehr und mehr zu einem gut bürgerlichen Viertel. Ich lebe im „Brethren House“, ein Community House für BVS- Freiwillige, Praktikanten oder Friedensaktivisten diverser Friedensorganisationen. Zur Zeit leben 11 Leute hier. Das Brethren House ist nach Einzug der Deutschen sauberer geworden. Als ich ankam musste ich mich erst mal an eine gewisse Grundschmutzigkeit gewöhnen. Ansonsten herrscht eine lockere Atmosphäre und es macht Spass hier zu wohnen. 5 Minuten zur Metro und 15 Minuten Fussweg zum Capitol stehen für die gute Lage.
Mit Georgetown verfügt DC über eine wunderschöne Shopping Meile, in Adams Morgan und Dupont spielt sich das Nightlife von DC ab. Allerdings nur für über 21 Jährige. Da sind die Amis konsequenter als in Deutschland.
In meiner Freizeit bin ich oft mit Elizabeth zusammen. Meinen ersten Roadtrip und Motelübernachtung machte ich beim Besuch ihrer Eltern in Indianapolis. Wir planen gemeinsame Urlaub am Strand von North Carolina. Ich hab auch ein Soccerteam gefunden, die einmal die Woche Fussball spielen. Außerdem ist 2 Blocks von Brethren House ein Tennis Court den man kostenlos benutzen kann. Hier tragen Selvan und ich regelmäßig die German Open aus. Mit Selvan verbringe ich auch viel Freizeit. Im Sommer war es regelmäßig über 30°C bei sehr hoher Feuchtigkeit, da DC in einem Sumpfgebiet gebaut wurde. Bis zu 40°C sind drin. Sonst lebt es sich recht sorglos in den Tag hinein. DC ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Freizeitangeboten und daher perfekt für Freiwillige.
Projekt: Brethren Nutrition Program
Mein Projekt ist eine Soupkitchen in Capitol Hill (Washington DC), das sogenannte Brethren Nutrition Program. Die Küche befindet sich im Basement einer Brethren Church und ist etwa fünfzehn Minuten zu Fuss vom Capitol entfernt. Die Soup Kitchen wurde 1980 gegründet und wird von Mr.M. dem Director und Boss, und zwei BVS- Freiwilligen (Selvan und mir) geleitet. Finanziert und unterstützt wird das Projekt von der Church of the Brethren, BVS, täglichen Freiwilligen, Spenden der Kirchengemeinde, staatlicher Funds und einzelner Hilfsorganisationen.
Wir bieten von Montag bis Freitag, von 12.00 bis 13.30Uhr, ein warmes Mittagessen an. Außerdem bieten wir eine Postadresse und die Möglichkeit kostenlos zu telefonieren an. Die Postadresse ist besonders für Bewerbungen notwendig. Zudem besucht uns monatlich eine Rechtsanwältin, die kostenlos berät.
Wir kochen für 50 bis 90 Personen pro Tag. Unser tägliches Menü beinhaltet immer Suppe, Brot, ein Hauptgericht, Beilage und Nachtisch. Ungewöhnlich an unserer Soup Kitchen ist die lockere Atmosphäre, die Möglichkeit einen Nachschlag zu bekommen und Reste mitzunehmen. Bei uns darf man sich die ganze Zeit aufhalten und hinsetzen wo man will. Das ist in anderen Suppenküchen nicht der Fall. Durch unsere Open- Door- Policy ist jeder willkommen. Die Menschen die zu uns kommen sind zum Großteil obdachlos und/ oder arbeitlos. Trotzdem haben etwa 40% aller Obdachlosen einen Part- oder Full time job. DC ist eine sehr teure Stadt und ist deshalb nicht für jeden bezahlbar. Einige kommen auch zu uns um Geld für Lebensmittel zu sparen. Aus diesen Gründen nennen wir unsere Klienten „people in need“ (Hilfsbedürftige Leute).
Meine Aufgaben sind ziemlich vielfältig. Ich koche, supervise, manage, putze und serviere.
Quin überlässt uns eigentlich die Küche. Wir können kochen was wir wollen. Normalerweise kochen wir immer Fleisch. Vegetarische Kost ist nicht besonders angesagt. Unsere Spezialitäten, Spaghetti Bolognese und Chicken aller Art. Gewöhnlich beginnen wir um acht Uhr an zu arbeiten. Zuerst setzen wir die Suppe auf und füllen das Trinkwasser auf. Nach dem Frühstück holen wir aus der Speisekammer unsere Zutaten und fangen an zu kochen oder warten auf die täglichen Freiwilligengruppen, um dann zu beginnen. Als ich ankam war glücklicherweise schon ein anderer Freiwilliger (Selvan) in der Soup Kitchen. Zufällig auch ein Deutscher. Daher machte es nichts aus, dass ich überhaupt keine Kocherfahrung hatte. Jetzt läuft es ganz gut und ich könnte die Soup Kitchen auch alleine leiten.
Wir haben sehr häufig Freiwilligengruppen von verschiedenen Kirchen, High Schools, Colleges oder Universitäten. In den USA herrscht eine regelrechte Freiwilligenkultur. Es gibt viele Menschen die gerne helfen. Mein Job ist es dann die Gruppen zu informieren und beim Kochen, Servieren und Putzen zu leiten. Wenn man das geschickt anstellt, kann man die Arbeit gut verteilen und auch Vorbereitungen für die nächsten Tage erledigen lassen. Dadurch reduzieren wir unsere Arbeitszeit, sodass wir früher fertig sind und auch noch vom Tag etwas haben. Schön dabei ist auch der Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen. Zu Beginn war es etwas komisch den Chef zu spielen, doch mit der Zeit funktioniert es ganz gut. Eine weitere Aufgabe ist es, Freiwillige in Sachen Obdachlosigkeit und Freiwilligendienst zu informieren und Berührungsängste abzubauen. Wir sprechen jedesmal über Obdachlosigkeit, unser Projekt und über unseren Freiwilligendienst, um ein bisschen für BVS zu werben.
Wenn keine Freiwilligengruppen uns helfen, müssen wir das Geschirr spülen, die Küche putzen und die Dining Hall selbst mobben. Während unser Servierzeiten serviere ich natürlich auch. Servieren ist ein schöner Teil meines Jobs, da man Kontakt zu den Leuten hat.
Mittwochs kaufen wir Lebensmittel bei der Foodbank ein. Die Foodbank ist eine Sammelstelle für Nahrungsmittel zur Versorgung von Shelter und Soup Kitchens. Die Foodbank bekommt Produkte von allen möglichen Supermarktketten gespendet. Manchmal abgelaufene Produkte, oder öfters hat der Pappkarton einfach nur einen Riss. Die Produktpalette umfasst einiges und gibt uns auch die Möglichkeit zu variieren. Der Einkaufspreis liegt bei 9 Cent pro Pfund – ein recht günstiger Preis.
Besonders schöne Momente erfahre ich, wenn sich Gäste bei mir persönlich bedanken. Die meisten sind mir immer freundlich gegenüber und sehr dankbar. Wenn ich alleine in der Küche bin hilft mir ein Client beim putzen. Einige Clients kenne ich beim Namen und man grüßt sich, wenn man sich auf der Straße sieht.
10 Tage Urlaub sind auch ein bisschen wenig, vor allem, wenn man durch ein VISA begrenzt ist und man etwas vom Land sehen will.
Mit meinem Projekt bin ich eigentlich sehr zufrieden. Es ist ein sehr entspanntes, interessantes und verantwortungsvolles Projekt. Einen besseren Boss als Mr.M. gibt es gar nicht. Ich bin sehr glücklich mit meiner Wahl: das Brethren Nutrition Program.
Eirene Zwischenseminar
Das Eirene Retreat fand vom 11. bis zum 17. März am Lake Geneva, etwa 2 Autostunde von Chicago (Illinios) statt. Dabei waren alle Eirene Freiwilligen im Nordamerikaprogramm und Ralf Ziegler unser Koordinator. Eigentlich sollte das Retreat in der Mitte des Dienstes stattfinden. Da die Mehrheit jedoch im Sommer ausgereist ist, und Geld gespart werden muss, findet in den USA leider nur ein Retreat pro Jahr statt. Daher für mich eigentlich zu früh, aber es gibt auch noch ein BVS Retreat im August.
Unser gemietetes Haus war sehr schön gelegen, neben teilweise dekadenten Sommervillen und etwa 100m vom Ufer entfernt. Die Ausstattung was super, Fernsehen, Wireless- Internet, große Küche, schöne Zimmer und ein Volleyballfeld. Alles einwandfrei. Im Sommer hätte es pro Woche 3600$ Miete gekost. Das entspannende Programm bestand im wesentlichen darin, dass jeder von seinem Projekt erzählte und das erlebte reflektierte. Bei etwa 17 Freiwilligen dauert das eine ganze Weile. Dann hatte gab es ein Einzelgespräch mit unserem Koordinator. Schön war auch, dass ich mal wieder ohne schlechtes Gewissen Bier trinken durfte.
Den St. Patrick’s Day verbrachten wir in einem Projekt zweier Freiwilligen (Cathlolic Worker House) in der Southside von Chicago. Abends waren wir dann wie es sich an so einem Tag gehört in einem Irish Pub. Nachts mussten wir natürlich wieder nach Hause. Das war nicht ungefährlich, denn die Southside ist ein sehr gefährliches Pflaster. Wir sind noch keine zehn Meter aus dem Bus gelaufen, da hielt uns eine Polizeistreife an und fragte uns, was wir hier machen, wo wir hin wollen und ob wir wissen wo wir hier sind, beacause that’s a rough Neigbourhood.
Aussichten, Erwartungen, Zukunft
Nachdem ich jetzt schon gute 5 Monate in Washington bin, kann ich schon eine kleine Zwischenbilanz ziehen, Zukunftserwartungen skizzieren und Dinge erwähnen die mich sonst noch bewegen.
Für die erste Hälfte meines Dienstes kann ich nur sagen, dass es die wohl die bisher coolste Zeit meines Lebens ist. Teil daran hat wohl auch meine Freundin Elizabeth, die ich auf der BVS Orientation kennengelernt habe. Wir haben eine wunderschöne Zeit zusammen.
Bis jetzt bin ich schon sehr in den USA rumgekommen, Washington, D.C., Orlando, Miami (Florida), Atlanta (Georgia), Chicago, Lake Geneva, Elgin (Illinois), NewYork City (NY), Pittsburg (Airport), Pennsylvannia, Indianapolis (Indiana), Ohio (Columbus), West Virginia, Maryland und Virginia.
Zur Zeit bin ich gerade am forschen, ob und wie ich in den USA studieren kann. Die Kelley School of Business in Bloomington an der University of Indiana ist zur Zeit ganz klar mein Favorit. Problem sind natürlich die Studiengebühren. Die belaufen sich wohl auf 140.000$ für vier Jahre. Allerdings ist sie eben auch in den Top 20 Business- Schools der USA. Zur Zeit schaue ich mich gerade nach Finanzierungsmöglichkeiten und Stipendien um, die in Deutschland wohl sehr spärlich gesät sind. Eine andere Möglichkeit ist ein Jahr in Deutschland zu studieren und dann zu transferieren. Dann wäre die Jaguarfahrt für Heinz kein Problem mehr. Fest im Visier habe ich zur Zeit, ein Praktikum in den USA machen.
Die Fussball WM versuchte ich natürlich so gut es geht live zu verfolgen. Große öffentliche Begeisterung war hier jedoch nicht zu spüren.
Danksagung
Zu allererst möchte ich mich bei der Berthold Leibinger Stiftung bedanken, die sämtliche Kosten für mein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland übernimmt. Ich freue mich riesig über Ihre Unterstützung.
Desweiteren möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die positiv auf Anfragen für finanzielle Unterstützung reagiert haben. Ich möchte mich bei meiner Mutter und allen Freunden bedanken die mich auf dem Weg zur Ausreise unterstützt haben. Ich bedanke mich außerdem bei allen die diesen Brief bis hier gelesen haben.
Vielen Dank und auf Wiedersehen.
Viele Grüße
Claus Mendler
Homepage EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst
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