Übersicht EIRENE-Projekte weltweit

 Projekt-Info: 

Konfliktprävention und friedliche Konfliktbearbeitung in El Alto / Bolivien

El Alto zeichnet sich als eine junge Stadt – ungefähr 50% sind unter 19 Jahren – durch einen hohen Anteil von MigrantInnen aus den ländlichen Gebieten aus. Ein weiteres Kennzeichen der Stadt sind mehrere stillgelegte Minen.

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Stärkung von Kleinbäuerinnen im Nordwesten Nicaraguas

Im ländlichen Nordwesten Nicaraguas leidet die Bevölkerung unter einer unsicheren Ernährungssituation und schlechten Wohnbedingungen. Die Menschen haben oftmals keinen Zugang zu Wasser, sozialer Versorgung und Bildung. Frauen, Kinder und Jugendliche sind besonders betroffen, da sie in der patriachalisch geprägten Gesellschaft von Männern dominiert werden.

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Bolivien: Kinder stark machen

In El Alto, einer durch Armut geprägten Stadt in Bolivien, vor den Toren der Hauptstadt La Paz, sind 57% der unter 14-Jährigen gezwungen, einer Arbeit nachzugehen. Viele von ihnen leben auf der Straße. Von der teilweise sehr schweren Arbeit werden diese Kinder oftmals krank und werden in ihrer Entwicklung behindert.

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Selbsthilfefonds fördert nachhaltige Entwickung im Niger

80 % des Nigers werden von der Sahara bedeckt. Der Rest des Landes liegt in der Sahelzone, in der Regen sehr unregelmäßig fällt. Bleibt der Regen in bestimmten Wachstumsphasen der Hirse aus, kommt es schnell zu Ernteverlusten und Nahrungsmittelmangel für Menschen und Tiere. Gleichzeitig hat der ein Bevölkerungswachstum von 3,7 % im Jahr (UN-Angaben 2014).

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Uganda: Verhinderung von sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen in den ländlichen Gebieten West- und Ostugandas ist an der Tagesordnung und wird vielfach als legitimes Recht der Männer angesehen. Die Opfer schweigen aus Scham und Angst. Sie können kaum auf Hilfe und Unterstützung hoffen.

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Friedensjournalismus, Friedenserziehung und Konflikttransformation um extraktive Ressourcen im Niger.

Die Region Sahel wurde in den letzten Jahren zunehmend von der gewaltsamen Eskalation politischer, wirtschaftlicher und ethnisch-religiöser Spannungen erschüttert. Dürren in Folge des Klimawandels und intensive Ressourcennutzung verschärfen Konflikte um Boden und Wasser zwischen Ackerbauern und Viehzüchtern.

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Neue Perspektiven für Flüchtlinge in Marokko

Marokko ist für afrikanische Flüchtlinge ein wichtiges Transitland auf dem Weg nach Europa. Aufgrund der restriktiven Grenz- und Einwanderungs-Politik der EU sowie der Gefahren der Überfahrt über das Mittelmeer bleibt vielen der Traum in das sichere Europa verwehrt. Da die Rückkehr in ihre Heimat keine Alternative ist, bleiben die Flüchtlinge dauerhaft in Marokko hängen.

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Friedensjournalismus, Friedenserziehung und Konflikttransformation um extraktive Ressourcen in Mali.

Die Region Sahel wurde in den letzten Jahren zunehmend von der gewaltsamen Eskalation politischer, wirtschaftlicher und ethnisch-religiöser Spannungen erschüttert. Dürren in Folge des Klimawandels und intensive Ressourcennutzung verschärfen Konflikte um Boden und Wasser zwischen Ackerbauern und Viehzüchtern.

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Frauen als Friedensstifterinnen in Bolivien

El Alto ist die ärmste Stadt Boliviens und ist mit ihren 1 Millionen Einwohnern fast ausschließlich von der indigenen Bevölkerungsgruppe der Aymara bewohnt. Das zügige und unaufhaltsame Wachstum des El Alto erhöhte die Nachfrage an Infrastruktur und an Arbeitsplätzen.

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Frauen und Jugendliche im Mittelpunkt selbstverwalteter nachhaltiger Entwicklung in Nicaragua

Im Department Matagalpa leben über ein Drittel der Menschen in extremer Armut. Sie leben in der Regel von Subsistenzwirtschaft und haben vor allem während der Trockenzeiten keine Einkommensmöglichkeiten.

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Eine Kultur des Friedens schaffen in El Alto / Bolivien

In El Alto / Bolivien treffen ländliche Traditionen der Indigenas auf eine moderne Jugendkultur. Die Stadt, in der die Mehrheit der Bevölkerung indigene Wurzeln hat und die jedes Jahr stark wächst, ist etwas Einzigartiges. Als ein Ort der Extreme und Gegensätze ist sie landesweit bekannt, da sie oftmals durch die gewaltsam ausgetragenen Konflikte in die Schlagzeilen gerät.

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Stärkung junger Menschen in ihrem Einsatz für eine Friedenskultur in Nicaragua

Menschenrechtsverletzungen und Ausgrenzung prägen die Lebenswelten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, insbesondere von Angehörigen indigener und afronicaraguanischer Völker. Trotz ihrer wichtigen Funktion als Akteure einer demokratischen Entwicklung sind junge Leute in zivilgesellschaftlichen und politischen Strukturen unterrepräsentiert.

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Frauen und Jugendliche als UnternehmerInnen in der ökologischen Landwirtschaft in Nicaragua.

Die Mehrheit der Bevölkerung in den ländlichen Gemeinden im Nordwesten Nicaraguas lebt von der Subsistenzwirtschaft weitgehend ohne öffentliche Grundversorgung. Die Auswirkungen des Klimawandels, die extensive Agroindustrie und der Raubbau an den Ressourcen Wald, Boden und Wasser bedrohen die natürlichen Lebensgrundlagen.

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Sozialer Zusammenhalt in der DR Kongo

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo wachsen die Spannungen zwischen den einheimischen Gruppen und den ruanda-stämmigen Gruppen seit den 80er Jahren. Nach dem ruandischen Völkermord 1994 zogen sich Teile der ehemaligen ruandischen Hutu-Armee (Interhamwe, heute FDLR) in die Kivu-Provinzen zurück, um von dort die Rückeroberung Ruandas vorzubereiten.

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Medien und Frieden

JournalistInnen, die oft ehrenamtlich bei Radiosendern in Burundi, Kongo und Ruanda tätig sind, haben selten eine Ausbildung.

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AMAHORO – Unterstützung lokaler Friedensakteure in Burundi

Obwohl die Bürgerkriege in der Region (Ruanda, Burundi, DR Kongo) offiziell beendet sind, halten die gewalttätigen Auseinandersetzungen insbesondere in der DR Kongo und Burundi an. Die bewaffneten Gruppen finanzieren sich beispielsweise durch den Handel mit Bodenschätzen, die besonders im Osten des Kongo vorkommen (Gold, Coltan, Diamanten).

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DR Kongo: Gewalt gegen Frauen verhindern

Der Osten der DR Kongo wird nach wie vor zu großen Teilen von bewaffneten Gruppen kontrolliert. Der Friedensprozess von 2008 ist hier ins Stocken geraten. Nach den vielen Jahren der Instabilität und Gewalt sind viele Menschen von Gewalterfahrungen traumatisiert.

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Alphabetisierung und Friedenserziehung in Koranschulen im Niger und Burkina Faso

Niger und Burkina Faso zählen zu den ärmsten Ländern der Erde Ungefähr zwei Drittel der Bevölkerung leben von unter 2$ am Tag. Die Mehrheit arbeitet auf dem Land in der Landwirtschaft. In den letzten Jahren führen periodische Dürren und Erosion der Böden immer wieder zu Ernteausfällen und Hungersnöten.

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Ressourcengerechtigkeit im Rohstoffabbau in der DR Kongo

Der Ost-Kongo ist reich an Bodenschätzen. Die Ausbeutung dieser mineralischen Ressourcen (Coltan, Gold und Kassiterit) bestimmt seit der Kolonialzeit die ökonomische Situation des Ost-Kongo (Süd-, Nord Kivu, Maniema). Die in dieser Region stark präsenten bewaffneten Gruppen kontrollieren zu weiten Teilen den Handel mit Bodenschätzen.