Brasilien: Casa Betânia
Casa Betânia ist ein Straßenkinderprojekt der Kinderpastoral der Erzdiözese Manaus am Amazonas. Die Kinder aus armen Familien sind gezwungen, schon in sehr jungen Jahren auf irgendeine Weise zum Unterhalt der Familie beizutragen, etwa als Straßenverkäufer, Lastenträger, Schuhputzer, Taschendiebe oder Bettler. Viele haben nie oder nur kurz eine Schule besucht und können weder lesen noch schreiben. Sie versuchen der Realität zeitweise zu entfliehen, indem sie Klebstoff schnüffeln. Die Kinderpastoral betreut und fördert diese Kinder. Das Haus ist tägliche Anlaufstelle von 50-60 Kindern und Jugendlichen, die auf der Straße leben, drogenabhängig sind oder sich prostituieren. Insbesondere werden auch schwangere Mädchen betreut. Den Kindern und Jugendlichen soll die Möglichkeit zur Reintegration in die Gesellschaft gegeben werden, durch persönliche Betreuung, gemeinschaftliches Zusammenleben, Kurse und Bildungslehrgänge.
EIRENE unterstützt das Projekt seit 2005 in Zusammenarbeit mit dem Aktionskreis Pater Beda durch die Entsendung von Freiwilligen.





