Zweiter Rundbrief von Margret Meerwein
Margret Meerwein berichtet aus ihrem Projekt INPRHU in Estelí, Nicaragua
2. Rundbrief
Liebe Unterstützer, liebe Unterstützerinnen, liebe Freunde, Freundinnen und Verwandte,
vor etwa 3 Monaten hat hier die Regenzeit begonnen.
Das bedeutet an manchen Tagen heftige Regengüsse; da bleibt kein Faden trocken. Ich verstehe jetzt, warum sie hier die Regenzeit "Winter" nennen: nach solche einem heftigen Regenguß wird es recht kühl (man braucht abends schon mal eine leichte Strickjacke). Und Regenzeit bedeutet: die Bauern können hoffnungsvoll ihre Felder bestellen und überall sprießt es rasant, die Berge und Felder sind wieder grün. Regenzeit bedeutet aber auch: bestenfalls schlammige Straßen (die sonst Staubstraßen sind), oder aber wahre Seen statt Straßen. So ist z.B. auf dem Weg zu unserer neuen INPRHU-Zentrale (s.u.) ein kleiner See entstanden, der die ganze Straßenbreite einnimmt und ca. 15m lang und knietief ist - also kein Durchkommen, es sei denn auf glitschigen Trampelpfaden durch den Bach. Da hab' ich mir gleich mal ein paar Gummistiefel gekauft. Die wurden von den anderen MitarbeiterInnen gebührend bewundert; aber auf die Idee, sich selbst solche zu kaufen, kamen sie nicht (so teuer sind die wahrlich nicht): sie ruinieren sich offenbar lieber ihre Schuhe, denn Gummistiefel benutzen allenfalls Bauarbeiter. Für mich war das ein Beispiel dafür, wie schwer es ist, eingefahrene Gewohnheiten zu verändern. - Und es dauerte einige Wochen, bis in den Bach ein paar größere Steine gelegt wurden, auf denen man halbwegs trockenen Fußes die andere Seite erreichen kann (wenn man nicht ausrutscht). - Nach einigen Wochen wurde denn auch ein Fahrdienst von INPRHU eingerichtet: ein Kleinbus sammelt uns im Stadtzentrum ein und fährt uns bis zu dem genannten kleinen See; dort wartet ein Pickup - denn der Kleinbus kann diesen See oft nicht durchfahren - , der uns vollends zur neuen INPRHU-Zentrale fährt. (Die Stadtverwaltung hat ebenso wenig wie INPRHU Geld, die Straße befestigen zu lassen.)
Ja, seit Ende Mai sind nun alle Teams von INPRHU zusammen in einem neuen, für hiesige Verhältnisse geradezu luxuriösen Gebäude, das ca. 3 km außerhalb des Stadtzentrums liegt (sozusagen "in der Pampa"). Vorher waren die 5 Teams, die Verwaltung und die Direktion in 4 verschiedenen Häusern der Stadt (mit z.T. schier unzumutbaren Arbeitsbedingungen) untergebracht, was die Zusammenarbeit entsprechend erschwerte.
Mit unserem Team der NATRAS (= arbeitende Kinder und Jugendliche) führen wir derzeit eine umfangreiche Untersuchung zu deren Lebens-, Arbeits-, Schul- und Gesundheitsbedingungen durch.
Etwa 350 Kinder und Jugendliche sind das, die von INPRHU organisiert und betreut werden (siehe 1. Rundbrief): über die Hälfte sind 12-15 Jahre alt, etwa 30% zwischen 6 und 11 Jahre und der Rest zwischen 16 und 18 Jahre (49% Jungen, 51% Mädchen). Von den ersten ausgewerteten Daten will ich Euch einige übermitteln:
die meisten Häuser (wir würden oft "Hütten" dazu sagen) sind aus Holzlatten, Blech, zusammengestückelte Materialien, oder (v.a. die von Projekten z.B. nach dem Hurrikan Mitch) aus Betonsteinen, die Dächer überwiegend aus Wellblech (Zink), die Fußböden bei über 60% festgestampfte Erde, grober Zement und manche (ebenfalls die von Projekten) einfache Kacheln.
In 33% der Familien der NATRAS ist die Mutter alleinerziehend und bei knapp 8% sind Verwandte für sie verantwortlich.
Immerhin besuchen aktuell über 84% dieser NATRAS eine Schule - nicht zuletzt auch durch die Unterstützung durch INPRHU (Stipendien, Schulmaterialien) und über 94% können lesen und schreiben (nur knapp 6% sind Analphabeten; in Estelí können über 11% nicht lesen und schreiben). Die Gründe für die, die keine Schule (mehr) besuchen sind in der Mehrzahl fehlende finanzielle Mittel und weil sie arbeiten müssen. Freilich sagen 14% derer, die nicht (mehr) in die Schule gehen, u.a. Gründen, daß keine Lust dazu haben.
Die meisten Jungen (10,5%) sind Schuhputzer auf der Straße, die allermeisten Mädchen sind für Hausarbeiten verantwortlich (7,3% in fremden Haushalten). Über 17% der Jungen und Mädchen verkaufen Nahrungsmittel, die meisten ambulant: Gemüse, Obst, Süßwaren, Tortillas (dünne Mais-Pfannkuchen, die hier zu jedem Essen gehören). 3,5% sind in Tabakfabriken oder auf Tabakfeldern beschäftigt. (Nebenbei: obwohl in Nicaragua Kinderarbeit unter 15 Jahre in Industrien jedweder Art verboten ist, arbeiten nicht wenige der unter 15-Jährigen bereits dort, unter der strikten Anweisung des Besitzers, bei eventuellen Prüfungen ein falsches Alter anzugeben.)
Fast 85% der von uns betreuten Kinder zwischen 7 und 11 Jahren arbeiten schon. Über 19% (insgesamt) gehen derzeit keiner Arbeit nach, die allermeisten weil sie keine finden.
Über 46% arbeiten täglich bis zu 4 Stunden, fast 13% täglich 5-6 Stunden (andere mehr, oder unregelmäßig). 48% der arbeitenden Kinder bekommen für ihre Tätigkeiten keine Bezahlung (sie unterstützen eben mit ihrer Arbeit direkt ihre jeweilige Familie).
Diejenigen, die verdienen: fast 10% zwischen 200 und 400 Cordobas monatlich (das sind etwa 15-30 EURO), 11% unter 100 C$, knapp 9% zwischen 100 und 200 C$ und nur etwa 12% verdient mehr (maximal 1500 C$ = ca. 100 EURO). Sehr viele erhalten jedoch für ihre Arbeit die "Bezahlung" in Materialien, gerade die im Haushalt Tätigen.
Hauptgrund für die Arbeit von Kindern und Jugendlichen ist das unzureichende Einkommen ihrer jeweiligen Familie oder die Arbeitslosigkeit oder eben die Abwesenheit des Vaters.
Fast 70% der Kinder und Jugendlichen berichten von erfahrener häuslicher Gewalt: Schläge, Beschimpfungen, ohne Geld und Essen im Haus gelassen werden, Miterleben von häuslicher Gewalt anderer Familienangehöriger; "nur" 1,4% nennen körperlichen Mißbrauch (wieviele solchen erfahren haben, ihn aber verschweigen, ließ sich natürlich nicht eruieren. Eine Untersuchung in ganz Nicaragua ergab, daß mindestens 1 von 3 Frauen physische oder sexuelle Gewalterfahrung hat.) Nur knapp 11 % der von uns befragten Kinder und Jugendlichen hatten zuhause keine Gewalterfahrungen.
In Estelí-Stadt gibt es schätzungsweise 3.500 arbeitende Kinder und Jugendliche. Unser Team (Städtisches Kinder-Projekt) arbeitet mit und für ca. 350 NATRAS, die in 13 Gruppen organisiert sind. Andere Teams von INPRHU hat arbeitende Kinder und Jugendliche im ländlichen Bereich als Zielgruppe.
Im Juni feierten wir in 2 aufwendigeren Aktionen mit den NATRAS die "Woche des Kindes": da gibt es dann Spiele, Wettbewerbe, Tanz (wie immer und überall bei dröhnend lauter Musik) und die unvermeidliche "Piñata": das ist so etwas ähnliches wie bei uns "Topf-schlagen", nur daß hierzulande eine mit Bonbons gefüllte, hübsch verzierte Pappfigur an einem Strick aufgehängt und ständig in Bewegung gehalten wird und abwechselnd von den Beteiligten bei verbundenen Augen mit einer Stange erwischt und geschlagen werden muß, sodaß die Bonbons herausfallen; auf die stürzen sich dann alle wild balgend und kreischend; am Schluß bleibt die leere, jämmerlich malträtierte und zerfledderte Pappfigur übrig.
Die "Piñata" gehört hier zu fast jedem Fest. Selbst am "Vatertag", an dem den Vätern der INPRHU-Mitarbeiter von uns Frauen ein kleines Fest bereitet wurde, fand am Schluß diese "Piñata" statt. Ich konnte mich insgeheim nicht der nachdenklich machenden Symbolik entziehen: da schlagen erwachsene Männer, Väter brutal auf eine - in diesem Fall - sehr hübsche Teddybär-Figur ein; und dann stürzen sie sich wie kleine Kinder auf die Bonbons und stopfen sich die Taschen damit voll. - ?!?! -
Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, wurden wir Frauen übrigens auch "gefeiert" mit kleinen Geschenkchen und Glückwünschen, als hätte man persönlich Geburtstag oder so; aber ohne "Piñata"!
Da ich gerade bei Merkwürdigkeiten bin: in Estelí gibt es in der Zeitung keinen Lokalteil, geschweige denn eine eigene Zeitung. Da werden dann alle wichtigen Ereignisse oder Mitteilungen mit durch die Straßen fahrenden Lautsprecherwagen laut dröhnend bekannt gegeben, immer begleitet von Schlager- od.ä. -Musik: Sonderangebote im Supermarkt, Veranstaltungen usw., aber auch Beerdigungen. Da hörte ich unlängst - meinen Ohren kaum trauend - ein paar Takte des Schlußchores aus Beethovens 9.Symphonie, dann verkündete eine sonore Männerstimme, daß "der ehrenwerte Herr Licenciado Sowieso verstorben" ist und seine trauernde Familie bekannt gibt, daß die Totenmesse dann und dann stattfinden wird; und danach wieder "Freude, schöner Götterfunke...."!!!
Oder eine andere lustige Begebenheit: vor einiger Zeit sprach mich in einem Geschäft ein Mann an, woher ich komme (das geschieht häufiger, denn als "chele" fällt man eben auf). "Aus Deutschland!", freute er sich, "dem Land von Karl dem Großen" - da wunderte ich mich über diese weitreichende Bildung. Er wiederholte: "Das Land Karls des Großen und von Karlheinz Rumenigge."!!! (Und ich weiß nicht mal, wie der sich schreibt!)
Nun ein paar Takte zur derzeitigen politischen Situation in Nicaragua. (Quelle: ein einschlägiger, sorgfältig recherchierter Artikel von Martin Schmalzbauer, einem anderen "EIRENI" hier in Estelí.) Dies Land ist ja berühmt-berüchtigt für seine Korruptionsskandale, und seit etlichen Wochen wird auch (mal wieder) solch ein Fall in der hiesige Presse breit thematisiert: der unter dem bis Januar d.J. amtierenden Staatspräsidenten Arnoldo Alemán oberste Finanzbeamte, Byron Jeréz, wurde von der Richterin Juana Mendez für schuldig erklärt des Betrugs und Mißbrauchs von Staatsgeldern. Dies Urteil ist ein bedeutender Schritt hierzulande, wo Straffreiheit für die Reichen und Mächtigen fast ebenso zur politischen Kultur gehört wie die Korruption selbst. Breite Bevölkerungsschichten unterstützen dies o.g. Urteil, und sie fordern darüber hinaus die Aufhebung der Immunität des Ex-Präsidenten Alemán (er ist heute - obwohl nicht einmal gewählter Abgeordneter - Parlamentspräsident!), um auch ihn anklagen zu können: er hatte sich während seiner 6-jährigen Amtszeit - nicht zuletzt auch durch die vom IWF (Internationaler Währungsfond mit Sitz in den USA) erzwungenen Privatisierungen - um über 300 Mill. EURO bereichert, und dies in einem Land, in dem ein einfacher Arbeiter kaum 2 EURO pro Tag verdient. Um die Immunität von Alemán aufzuheben, bedarf es freilich der Stimmen einiger Abgeordneter der regierenden PLC (Konstitutionelle Liberale Partei), deren Fraktion als Alemán treu ergeben gilt. Im Gegensatz dazu unterstützt der jetzige Staatspräsident, Enrique Bolaños, (ebenfalls PLC) den Kampf gegen die Korruption. Das treibt nun seine Partei an den Rand einer Spaltung. (Daß Bolaños als ehemaliger Vizepräsident unter Alemán von den gigantischen Bereicherungen seines "Chefs" und zahlreicher hoher Staats"diener" nichts mitbekommen haben soll, erscheint allerdings unwahrscheinlich.).
Die seinerzeit erfolgreich aus der Revolutionsbewegung gegen die Somoza-Diktatur (1937-79) hervorgegangene FSLN (Nationale Sandinistische Befreiungsfront) versucht nun aus der Krise Profit zu schlagen und thematisiert die krasse Verarmung der Bevölkerungsmehrheit als Ergebnis der maßlosen Bereicherung der regierenden Elite im System Alemán. Durch den neoliberalen Gesellschaftsumbau nach der Wahlniederlage der FSLN 1990 wurden einige wenige sehr reich, während die breite Bevölkerung verarmte (offiziell 70% Arbeitslosigkeit, Ende der Gebührenfreiheit für Schulbildung und Gesundheit).
Wieder anwachsende Analphabetenrate und Mangelernährung gehören zu den Früchten der von den internationalen Finanzorganisationen gestützten liberalen Politik.
Freilich hat der Generalsekretär der FSLN, Daniel Ortega, (Staatspräsident von 1984-90) zur Regierungszeit von Alemán (1996-Jan. 2002) im Zuge der Reprivatisierung von einst verstaatlichten Besitztümern sich selbst auch ein Stück von diesem Kuchen zu sichern gewußt.
Mitte Juni habe ich 1 Woche Ferien gemacht, und zuvor war ich für ein Wochenende in Masaya (südlich von Managua). Ganz in der Nähe dieser Stadt ist der große Nationalpark des Masaya-Vulkans, ein großes, eindrucksvolles Lava-Gebiet mit einmaliger Fauna und Flora und 2 Vulkanen mit 5 Kratern, von denen einer (übrigens der größte Amerikas) zwar schon 1772 zum letzten Mal ausbrach, aus dessen Tiefen es aber fortdauernd schwefelgelb qualmt und hörbar blubbert, und manchmal kann man die rote brodelnde Glut in seinem Schlund sehen. (Dem grausamen Diktator Somoza schien dieser Höllenschlund der geeignete Ort, sich seiner politischen Gegner zu entledigen: er ließ die gefolterten Körper vieler Oppositioneller von Hubschraubern über dem Krater abwerfen und so "verschwinden".)
Und noch lange werde ich zehren von der eindrucksvollen Reise zum und auf dem Rio SanJuan: mit einer befreundeten Kollegin und ihrer Familie fuhren wir per Bus über Managua zunächst nach San Carlos (am südöstlichen Ende des Nicaragua-Sees). Das bedeutete insgesamt 12 Stunden Fahrt in einem der üblichen alten Busse (meist ausrangierte Schulbusse aus den USA) auf überwiegend sehr schlechten Straßen (da kann man schier einen Dekubitus am Hintern kriegen!).
San Carlos ist eine ziemlich verrottete Stadt, etwa mit dem "Charme" von Marquez' Macondo ("Hundert Jahre Einsamkeit"). Von da ging es anderntags mit einem schmalen Passagierboot flußabwärts. Der Rio San Juan tritt bei San Carlos aus dem Nicaragua-See, ist schon hier über 100 m breit und erreicht später stellenweise 200 m Breite. Fast 200 km lang fließt er dann bis zum Antlantik/Karibik. Wir schipperten nur gut 56 km flußabwärts bis El Castillo. Die Uferlandschaft wechselt zwischen dichtem Urwald und hügeligen Viehweideflächen (für die eben leider Urwald abgeholzt wurde).
El Castillo hatte einst strategisch wichtige Bedeutung, wovon die Reste eines alten Forts zeugen: es liegt an einer großen Biegung des Rio San Juan, und v.a. im 17 Jh. drangen immer wieder Piraten, besonders aus England, über den Fluß nach Nicaragua ein (daß darunter auch der junge Horatio Nelson war und daß der hier sein Auge verlor, hat man uns in der Schule natürlich nicht erzählt). Heute ist El Castillo ein kleines, auch recht armes Städtchen, das bereits etwas vom karibischen Flair hat. Von hier aus machten wir einen Tagesausflug zu einem Reservat ca. 10 km flußabwärts; bei "Spaziergängen" durch den dichten Urwald konnten wir nicht nur wunderschöne Blüten und Früchte, eindrucksvolle Urwaldgewächse, Schmetterlinge u.a. Kleingetier bewundern (wenn unsere Aufmerksamkeit nicht allzu sehr gebunden war durch die glitschigen Pfade und versperrendes Gewächs oder umgestürzte Baumstämme) und den befremdlichen Lauten der Vögel lauschen, sondern begegneten auch einem kleinen Krokodil (die 2 Affen beim Gästehaus waren quasi Haustiere und entsprechend frech).
Zurück in San Carlos, also wieder am Nicaragua-See, fuhren wir für 1 Tag nach Solentiname. Auf diesem Archipel hat ja Ernesto Cardenal seine Fischer- (und Künstler-)Kommunität gegründet, und er hat auf der Hauptinsel Mancarrón auch sein kleines, bescheidenes (wie sollte es anders sein!) Holzhaus, in dem er - wenn er nicht auf Reisen ist (wie jetzt auch wieder) - lebt und arbeitet.
Die kleine Kirche hat mir besonders gefallen: die Altarwand ist geschmückt mit den für diese Inseln typischen naiven Malereien, das Lesepult ist ein grob behauener Holzklotz, das Kruzifix ein aus Altmetallteilen zusammengeschweißtes Kunstwerk von Ernesto Cardenal selbst. Rings um die kleine Siedlung (i.w. die "Hospedaje de la Communidad" = einfache Gästehäuschen) wuchert der Urwald, und der saubere See lädt zum erfrischenden Bad ein.
Anderntags fuhren wir wieder nach San Carlos hinüber und von hier dann mir einem größeren Dampfer (wo anders würde man ihn als "Seelenverkäufer" bezeichnen) über die ganze Länge des Nicaragua- Sees (in der indianischen Ursprache "Cocibolca" = Süßwassermeer) bis nach Granada. Gut 14 Stunden dauerte die Fahrt (der Nicaragua-See ist immerhin 14x größer als der Bodensee), und auf den harten Holzbänke schläft man nicht gerade bequem. Granada, das wir im Morgengrauen erreichten, ist eine der schönsten Städte Nicaraguas, aber deswegen auch am meisten von Touristen frequentiert: im Kolonialstil wieder aufgebaute Häuser, die Lage am See und häufigere Kulturangebote machen die Stadt für viele attraktiv.
Damit will ich meinen 2. Rundbrief schließen und sende Euch allen viele herzliche Grüße in das nun hoffentlich auch warme Deutschland.
4. August 2002







