Daniels Ausflug
Daniel und seine Arbeit bei CIVITE
Hallo liebe Freunde,
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1. Ökomarkt
Da ich mich schon seit meines Dienstantritts um die Erstellung von Broschüren, Flugblättern, Schildern usw. kümmerte, informierte ich mich auch bei verschiedenen Druckereien, um für die verschiedenen Produkte, die wir hier erzeugen, einige Absatzverbessernde bunte Etiketten drucken zu lassen. Anders als erwartet bekam ich von einer freundlichen Chefin eine Broschüre in die Hand gedrückt die uns die Finanzierung von Etiketten, Registrierung als Markenzeichen, Barcode usw. teilweise sichern würde. Ich bin gerade dabei, die Papiere fertig zu stellen, die man benötigt, um die finanzielle Hilfe in Anspruch nehmen zu können, die ¨Pro Empresa¨ Organisationen wie CIVTE bietet.
Vermarktung von Naturshampoo mit Papieretiketten lässt sich im kleinen Rahmen machen und sich auch ein kleiner Kundenkreis finden, aber will man den Absatz und die Verbreitung von einheimischen, gesünderen Produkten vorantreiben um ausländischen Marktbeherrschenden Produkten Anteile am Markt abzugewinnen, muss man sich am Geschmack des Kunden orientieren, der sich nun einmal eher auf aufwendig und bunt gestaltete Verpackungen anspricht.
Um die 60 % der Bevölkerung die aus dem Ausland von dort arbeitenden Verwandten Geld erhält und die 70 % Unterbeschäftigung zu bekämpfen muss den Menschen die Möglichkeit gegeben werden sich durch ihre Produkte, die sie auf ihrem Stück Land ernten, einen kleinen Zugewinn zu erwirtschaften. Produktveredelung wie wir sie zum Beispiel in CIVITE in der Trocknerei mit Früchten und anderen Pflanzen vorgemacht haben oder in der Naturheilmedizin, wo Pomaden, Hustensäfte, Tinkturen usw. hergestellt werden soll jetzt als Beispiel in unseren Gemeinden gelten. Zwar gibt es schon vereinzelt die Produktion von Heilmedizin jedoch wollen wir die Qualität und die Vermarktung verbessern. Wir nahmen vor 2 Monaten all die Daten unserer Erzeugerfamilien auf. Dazu hatten wir einen Fragekatalog erstellt indem wir Anzahl der Kinder, angebaute Pflanzen, Anbaufläche, Fruchtbäume, Nebeneinkommen, Nutztiere, Angehörige die im Ausland arbeiten usw. erfragten.
3 Tage lang war ich dabei, wie 4 Civite Mitarbeiter und ich aufs Land fuhren um 120 Erzeugerfamilien zu befragen. Ich lieh mir dazu eine Videokamera aus, um die Befragungen auch auf Zelluloid zu bannen. Wir arbeiteten in 4 Gruppen, um die weitläufig verteilten Familien zu erreichen. Die ersten Familien, die wir befragen wollten, lagen auch am abgelegensten, so dass man nach einem schönen 1- stündigen Fußmarsch durch ein fast eingetrocknetes Flussbett, endlich bei den Familien ankam. Kein Strom, Wasser oder sonstige Versorgung, dafür ist die Gegend Natur pur. Wir hörten Affen um die Wette kreischen und sahen Vögel in den verschiedensten Farben schillern und Pflanzen in den eigenartigsten Formen wachsen. Die Familien leben davon was das Land ihnen gibt und das reicht meistens gerade einmal um zu überleben. Krank werden kann man sich nicht leisten und falls man doch einmal sich den Luxus leisten will, kommt man in ein staatliches Krankenhaus in dem man bei mittleren Krankheitsfällen Chancen hat zu überleben, falls man sich die nötigen Medikamente leisten kann. Viele Familien sind wegen der miserablen Gesundheitsversorgung Nicaraguas schon verarmt, weil sie sich verschuldet oder weil sie ihr Land verkaufen mussten, von dem sie leben. Geld heißt bessere Behandlung und größere Überlebenschancen. Die Versprechen des Präsidenten waren wieder einmal soviel wert wie die meisten Versprechen von Präsidenten. Um eine weitere Verarmung zu verhindern und eine Verbesserung des Lebensstandards zu ermöglichen, fingen wir an die Möglichkeiten auszuloten inwieweit sich jede Familie bei einer Ökoproduktmesse beteiligen könnte.
Das Dorf, in, dem wir die ersten Familien nach ihrer Meinung befragten, hieß ¨Tierra de Sandino - Sandinos Erde¨ und war eine der 13 Gemeinden, die mit uns zusammenarbeiten. Jedes Gespräch konnte bis zu einer Stunde dauern.Dafür hatte aber jeder Erzeuger unsere komplette Aufmerksamkeit und jeder konnte seine Möglichkeiten offenbaren bei dem Ökomarkt etwas beizutragen. Die Theorie sieht vor, wöchentlich einen Markt zu veranstalten, in dem den Familien die Möglichkeit geboten wird, ihre Produkte anzubieten. Darüber hinaus sollen auch die, in Heimarbeit erstellten Kunsthandwerksarbeiten, wie z.B. Tongeschirr, Hüte, Körbe usw.angeboten werden. Früchte, die normalerweise am Boden verkommen würden, sollen verkauft werden. Fleisch, Milch, Käse und Eier von Hühnern, Schafen, Ziegen- alles was ein
Bauernhof zu bieten hat.
Abschließend wurde eine Einladung verteilt, zu einer Versammlung in der dann alle Details besprochen werden sollten und sich alle noch einmal zusammen darüber auseinandersetzen konnten wie sie sich die Sache besser vorstellen könnten oder warum das alles ein ganz großer Mist sei der nie funktionieren würde.
Die Versammlung wurde einer voller Erfolg, bei der wir schon verschiedene Produktbeispiele vorzeigten. In diesem November soll der erste Markt stattfinden, wo dann jeder seine Produkte feilbieten kann.
2. Ein ¨Tja, das war wohl nichts! ¨, mit Happy End
Der Stadtteil in dem ich lebe, San Rafael, ist mit einer der ärmsten in Rivas. Biomanojos, die Kindergruppe bietet diesen Kindern jeden Samstag die Möglichkeit an, auf unserem Gelände sich ein wenig auszutoben. Es gibt Schaukeln, einen Garten, den die Kinder betreuen, den Gemeinschaftssaal für Brettspiele. Nach dem Mittagessen, das wir austeilen, gehen die Kinder nach Hause. Viele unserer Schützlinge sind noch nie aus Rivas herausgekommen und kennen nicht sehr viel von Nicaragua. Es gibt sogar die traurigen Fälle, dass ein Kind nicht das nahe liegende Meer oder den See kennt, die von hier aus leicht zu erreichen sind. Nachdem ich mich erkundigt, telefoniert und einige Freunde nach ihrer Meinung befragt hatte, legte ich den Leiterinnen der Gruppe verschiedene Ausflugsziele vor.
Am Samstag den 26.Juli fuhren wir in dem gemieteten Bus gen Jinotepe. Ein Kinderpark den man mir empfohlen hatte und für den man sich entschieden hatte, war unser erklärtes Ziel. Freudig bestiegen 50 Kinder den Bus und wussten noch nichts von dem was auf sie zukommen würde. Mitten auf der Strecke bemerkte ich, dass meine Kamera nicht mitgekommen war. Schade, sie hätte so schön Fotos machen können. Ich konnte jedenfalls erst am Ende Aufnahmen machen, als wir wieder in Rivas waren. Wir fuhren ein bisschen über das Ziel hinaus, aber nach ein paar Kilometern Zurücksetzen, waren wir auch schon da. Hertylandi hieß das ganze und war von einer hohen Mauer umgeben. Durch einen Spalt sah man zwar ein paar Schaukeln, aber das konnte ja wohl nicht alles sein. Ihr alle kennt das, wenn man voll freudiger Erwartung auf etwas schönes Unbekanntes wartet und plötzlich klappt es nicht oder etwas anderes schiebt sich dazwischen, so wie die Wolken die sich just in diesem Moment hämisch öffneten und ihre Innereien auf uns herab ließen. Alle waren aus dem Bus heraus und es fing an zu regnen, so dass wir schnell den Schutz im Inneren des Empfangsgebäudes suchen mussten. Förmlich im Rennen bezahlte ich den Eintritt und schleuste die Kinder hinein. Zum Glück halfen 7 Frauen, diese Schar von Kindern in Schach zu halten. Nachdem man uns gesagt hatte, dass die Spiele für Kinder vorbei am Schwimmbecken und noch ein bisschen weiter seien, machten wir uns auf, in dem etwas abflauenden Regen, Richtung unbekanntes Ziel voller Überraschungen. Das Schwimmbecken mit einer tollen Rutsche musste man extra bezahlen, so dass wir sehnsüchtig mit einem Auge das lustige Geplansche betrachteten und mit dem anderen freudiger Erwartung den Späßen entgegenfieberten, die uns erwarten würden.
Als wir nach 10 Minuten immer noch nichts außer einer Bar gefunden hatten, fragte ich noch einmal im Büro nach, wo denn die ganzen vielen tollen Dinge seien. Ach, die seien ein bisschen weiter, noch hinter der Bar. So gingen wir noch einmal dieselbe Strecke. Vorbei an Grünflächen, auf einem betonierten Gehweg, bis dann der so genannte Trockenpark anfing. (Trockenpark sollte wörtlich wie bildlich genommen werden) Ein Konferenzsaal, der eher aussah wie 4 Betonpfosten mit Dach und rostenden Schaukeln, 2 Picknicklauben, die wir vorläufig als Stützpunkt auserkoren, von denen wir unsere weiteren Pläne schmieden würden. Es gab da ein Schlösschen, eine Rennstrecke und einen Wächter mit einer Pumpgun ausgerüstet, der uns Halt gebot und uns riet, sich erst einmal Tickets zu holen. Mich hatte ja schon das ganze Ambiente auf dem Weg hierher verunsichert, jetzt verlangte man auch noch von uns, das Wenige was es gab, dazu noch in schlechtem Zustand, zu bezahlen. Den Kindern wurde sogar verboten, auf dem Rasen zu spielen, so dass ich mich langsam aber sicher "verarscht" vorkam. Zurück in dem Empfangsbüro fragte ich noch einmal nach; ob denn etwa zu zahlen sei. "Ja, jedes Kind hat zu zahlen", wurde mir gesagt. Ich erklärte aber, dass ich mich mehrmalig erkundigt habe und man mir immer wieder versicherte, nicht mehr als den Eintritt zahlen zu müssen.
Zurück bei den Kindern, die sich gelangweilt auf den Picknickstühlen herumdrückten, erklärte ich den Leitern die Lage. Mario, der uns auch begleitete; sagte; man müsse sich damit abfinden und das Beste aus der Lage machen. In meiner Vorstellung formte sich das Bild der Kinder in dem Konferenzsaal, wie sie auf dem blanken Boden darüber diskutierten,ob und wer auf den Tetanus verseuchten Schaukeln zuerst sein Glück finden dürfte. 50 Kinder auf 4 Schaukeln verteilt würden wahrscheinlich ein zu komisches Bild abgeben, sodass wir das Risiko die Schaukel kaputt zu machen dann doch nicht eingehen wollten. Wir beratschlagten uns und kamen nach Widerstand Marios überein, dass man sich das nicht gefallen lassen dürfte. Mit Kind und Kegel machten wir uns auf und verließen diese Frechheit.
Im Büro setzte ich mich mit der Schreibtischwärterin auseinander, die mir das Geld nicht zurückerstatten wollte. Mario ließ mich wissen, dass es sich nicht lohne, wegen des bisschen Geldes zu streiten und dass sie hier keine Schuld treffe. Mich wütend auf den Ausgang schiebend, riet er mir keinen Aufstand zu machen, da wir jetzt gehen würden. Schon halb aus dem Ausgang hörte ich noch mit einem Ohr wie sich eine Frauenstimme bei der" Zimmerdekoration" erkundigte was denn hier überhaupt los sei. Die Gelegenheit beim Schopf packend; eilte ich zurück, obwohl ja nach Aussagen der Sekretärin niemand der Verantwortlichen da sei. Freundlich erklärte ich der Chefin, dass ich mich telefonisch 2-mal erkundigte hätte und sogar im Tourismusbüro- gewesen wäre und man mir bestätigte, dass die Spiele innerhalb des Parkes unentgeltlich wären. Glücklicherweise war sie zugänglicher und erstatte mir nach langem Hin und Her die Hälfte. Nach diesem Teilerfolg oder Teilniederlage wollten wir unser Mittagessen im Park von Jinotepe einnehmen, doch hatten wir die Rechnung ohne Mario gemacht der meinte, dieser Park sei nicht öffentlich. Da machten wir alle nur noch hmm...hmm. Ohne etwas gemacht zu haben fuhren wir zurück.
Die Kinder hatten ihren Spaß bei der Busfahrt, da viele von ihnen noch nie so eine lange Reise unternommen hatten. Kurz vor Rivas entschieden wir uns, nach San Jorge an den See zu fahren, um doch noch etwas Attraktiveres als die bloße Busfahrt angeboten zu haben. Zum Glück hatte "jemand" nichts dagegen und so konnte das Ganze doch noch zu einem Erfolg werden. Wir aßen ein Reisgericht und tranken dazu Hibiskussaft. Als Nachtisch gab es Wassermelone. Gesättigt stürzten sich alle in den See. Einige mit Hosen, Hemd andere nur mit einem Höschen bewaffnet, machten sich einen Spaß in dem knietiefen Wasser am Ufer des schönen Nicaraguasees Purzelbäume zu schlagen. Das tollste aber waren die Waschbretter der am Ufer lebenden Bevölkerung. Auf Steinen aufgebaute Waschgelegenheiten boten eine ideale Plattform um ins Wasser zu plumpsen. 50 Kinder, Wasser und eine Plumpsgelegenheit ist nichts für nervöse Typen. Zum Glück passierte nichts und alle hatten ihren Spaß. In Rivas machte ich noch ein abschließendes Foto mit glücklich, nass grinsenden Kindern. Ein Beutelchen mit Süßigkeiten und Puzzle ließ ich austeilen und danach ging es nach Hause. ¨Alle waren froh, doch die Kinder waren fröher.¨(Zitat: K.Pumuckel)
3. Ein Versprechen und andere Projekte
Als ich am Anfang meiner Dienstzeit mit Martina einen Projektbesuch in San Dionisio machte, schlenderte ich durch dieses kleine gemütliche Dörfchen das sich schön in einen Talkessel in den Bergen Mataglpas einschmiegt. Auf der Suche nach ein paar schönen Fotomotiven kam ich an ein ziemlich verfallenes Haus. Ein altes Mütterlein, das mich beobachtet hatte, kam langsam auf mich zu und lud mich ein, sie zu begleiten. Das Haus glich eher einer Collage verschiedener Häuser, deren Einzelteile ein sehenswertes Sammelsurium an kleinen Geschichten ausmachte. Ehrfürchtig durchschritt ich bücklings den dunklen Eingang. Von außen war der nur ein düsteres, dunkles fast lebendig wirkendes Etwas gewesen, nur von einem Holzrahmen in seine Schranke verwiesen. Das Etwas umschloss mich und sog mich in sein tiefdunkles Inneres. Wie im Traum vernahm ich die Stimme der Alten, die mich immer weiter in ihre Höhle zu locken schien. "Con confianzita, pasa adelante"("Habe Vertrauen, schreite vorwärts" 1:1 Übersetzung).
Ihre alten gebrechlichen Hände zitterten und winkten mich immer weiter hinein, gleich einer Zauberin, von der man nicht weiß ob gut ob bös. Langsam gewöhnte ich mich an dieses Zwielicht, das das ganze Haus ausfüllte, einer Mischung aus dem Rauch der Küche und dem Licht das durch die Ritzen des Daches eintrat. Das Gebäude schien zu atmen und man konnte die ehrfürchtige Aura spüren, die einem eine Gänsehaut bescherte. Mir stockte der Atem und ich versuchte, indem ich leiser atmete, nichts von der Atmosphäre zu zerstören die aus jedem Winkel des Hauses kroch. Die Küche wäre der Traum einer jeden Grimms Märchen Stunden Verfilmung gewesen. Es war ein Chaos aus alten, rostenden, neuen, tönernen, bunten, blassen, verstaubten Dingen, die aber doch alle eine Einheit bildeten von der dieses Haus zu leben schien. Der krönende Abschluss bildete die Kochstelle auf dem ein gusseiserner Topf stand. Eine rotdurchsichtige blubbernde Flüssigkeit wurde von dem lustig brennend und rauchenden Feuer aus dem Kesselchen getrieben. Der Deckel schlug im Takt zu den im Feuer verdampfenden Tropfen des Bohnensaftes.
Kleine Kätzchen strolchten auf dem Lehmboden herum und versteckten sich zwischen dem Meer von Krimskram, der das Haus ausfüllte. Viel Platz gab es nicht für die 4 Kinder und 3 Frauen. Der Hinterhof wurde von den Nachbardächern regelmäßig in einen Fluss verwandelt, so dass man bei heftigeren Regenfällen mit den Füßen im Wasser stand. Das Schwein, das in einem Wasserloch sich die Pelle abschrubbte, fühlte sich wohl und grunzte zufrieden durch den Hinterhof. All das erinnerte mich stark an eine mittelalterliche Szenerie, Fließend Wasser und Strom gab es zwar im Dorf, jedoch nicht für jeden erschwinglich. Rußende Öllichter waren die einzige schwache Lichtquelle, die die fensterlose Hütte erhellten. Schwer in Anspruch nahm die Frauen die Wasserversorgung, da man jeden Eimer Wasser aus einem tiefen Brunnen ziehen musste um kochen, waschen, putzen zu können. Es war nicht einfach das Leben für die Frauen und Kinder- alleingelassen von ihren Männern.
Die Verwandten mussten selbst sehen wie sie es über die Runden schafften. Jene, die Geld hatten, waren in den USA und ließen nichts von sich hören. Sie schaffte es zwar immer irgendwie über die Runden zu kommen, jedoch machte der schlechte Zustand des Hauses und der noch schlechtere bei heftiger Witterung den Frauen und Kindern schwer zu schaffen. Ich bin in Nicaragua schon einigen familiären Umständen begegnet bei denen man sich fragt wie es die Leute schaffen zu überleben. Eine 8- köpfige Familie, bei der nur eine Frau mehr schlecht als recht Lotterielose verkauft, und sich selbst, 3 Erwachsene und 4 Kinder versorgt, und das mit durchschnittlich 100 Dollar im Monat. Die Probleme, die sich ergeben bei einer Familie, deren Einnahmen auf die Stimmung von Passanten beruhen, haben weitreichende Konsequenzen. Das nötigste kann zwar gekauft werden, doch der Fall einer Erkrankung eines Familienmitglieds kann sich schlimm auswirken. Um Kinder in die Schule schicken zu können, muss man mindestens die Uniform und Material kaufen, falls dies nicht gegeben ist, sieht es für die Kleinen schlecht aus und der Kreis schließt sich. Einseitige Ernährung, ungenügende Bildung, schlechter Gesundheitszustand gehören auch mit zu den Auswirkungen unseres Luxus in den Ländern der 3.Welt.
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Euer Daniel







