EIRENE aktuell
Pressemitteilung
EIRENE International gratuliert zu 300 Jahren Brethren Church
01.08.2008
Die Kirche der Brüder wurde vor 300 Jahren in Schwarzenau an der Eder von Alexander Mack gegründet. Aufgrund von Repression waren ihre Mitglieder schon bald gezwungen in die USA auszuwandern. Heute leben die meisten Mitglieder der Kirche in den USA und in Nigeria.
Die Kirche blickt zurück auf eine lange Geschichte des Ringens um die Einheit von biblischem Wort und Tat. Sie hat sich daher immer auf der Seite der sozial Schwachen engagiert und ist für Gerechtigkeit eingetreten. Schon lange vor dem amerikanischen Bürgerkrieg sprach sie sich eindeutig gegen die Sklaverei in den USA aus. Sie ist immer für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung eingetreten und hat während des Vietnamkrieges viele Kriegsdienstverweigerer versteckt und außer Landes gebracht. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg leisteten Mitglieder der Kirche soziale Unterstützung in den Ländern Europas, darunter auch in Italien und Deutschland. Sie setzten damit ein klares Zeichen für Frieden und Versöhnung.
Mit ihrem Freiwilligendienst Brethren Volunteer Service und der Gründung von EIRENE International wollte die Brethren Church Kriegsdienstverweigerern und anderen interessierten Menschen eine Möglichkeit bieten, einen sinnvollen Dienst an der Gesellschaft zu leisten. EIRENE International arbeitet seit 50 Jahren mit dem Brethren Volunteer Service zusammen und entsendet Freiwillige aus Deutschland in Projekte der Brethren Church in den USA. Die überwiegend jungen Frauen und Männer arbeiten dort in sozialen Projekten mit Obdachlosen, kümmern sich in Hospizen um Aidskranke, beteiligen sich an Aktionen gegen Rassismus und für Gerechtigkeit und Frieden. Fast alle Freiwilligen kommen mit einem neuen USA-Bild nach Deutschland zurück.
„Wir sind dankbar für die Zusammenarbeit mit der Brethren Church. Sie hat in ihrer langen Geschichte vielen Menschen geholfen, als Salz der Erde zu wirken und Menschen spirituell und materiell Wege aus der Not aufgezeigt“, betont König. „Wir wünsche Ihr weiterhin Gottes Ermutigung auf dem Weg des Friedens und der Gerechtigkeit und freuen uns weiter gemeinsame Schritte auf diesem Weg zu gehen.“







