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Seit 40 Jahren bringt EIRENE die Welt nach Neuwied


Neuwied, dazu gehören Pegelturm, Deich, Raiffeisenbrücke, Fürstenresidenz. Und internationaler Friedensdienst? Tatsächlich, schon vor 40 Jahren, am 1. September 1976, verlegte der internationale christliche Friedensdienst EIRENE seine Geschäftsstelle hierher in die Engerser Straße. Seitdem wird von hier aus internationale Friedensarbeit auf dem ganzen Erdball koordiniert und die Engerser Straße ist ein Ort des internationalen Austausches. Aktuell arbeiten 95 EIRENE-Freiwillige und 26 EIRENE-Fachkräfte in 19 Ländern Afrikas, Europas, Latein- und Nordamerikas. In der Geschäftsstelle arbeiten 27 hauptamtliche Mitarbeitende, die von über 100 ehrenamtlich Engagierten unterstützt werden. Gemeinsam mit Partnerorganisationen engagieren sich EIRENE-Freiwillige, -Fachkräfte und -Mitarbeitende weltweit für eine Kultur der Gewaltfreiheit, für soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.

Seit der Gründung im 17. Jahrhundert steht Neuwied für religiöse Toleranz und kulturelle Vielfalt. Hier fanden Mennoniten, Herrnhuter und andere religiöse Minderheiten Schutz vor Verfolgung. Für eine ökumenische Friedensorganisation wie EIRENE genau der passende Ort, findet auch Geschäftsführerin Dr. Anthea Bethge: „Wo Religionsfreiheit gelebt wird, wo Religionen und Konfessionen sich füreinander interessieren, dort gelingt friedliches Zusammenleben. Das ist mein Herzensanliegen hier in Neuwied und weltweit.“