Meldung:

Für eine humane Flüchtlingspolitik

Derzeit versucht die europäische Union und insbesondere die Bundesrepublik Deutschland Druck auf afrikanische Staaten auszuüben mit dem Ziel die Flucht- und Migrationsrouten dicht zu machen und „Rückführungsabkommen“ für abgelehnte Asylbewerber*innen abzuschließen. Offiziell spricht die EU von „Migrationspartnerschaften“ und verschweigt damit, dass die Höhe von Entwicklungsgeldern an die Kooperationsbereitschaft der afrikanischen Staaten gebunden ist.

Am 10. und 11 November werden der EU-Innenkommissar und der italienische Außenminister den Niger, Mali und Senegal besuchen mit dem Ziel die „Migrationsflüsse“ besser kontrollieren zu können. Es sieht so aus, dass nur noch die afrikanischen Staaten diese europäische Abschottungspolitik stoppen können. Daher bitten wir Sie die Proteste des Netzwerkes afrique-europe-interact zu unterstützen.

Eine Vorlage für Protestbriefe an die Botschafter von Niger, Mali sowie Marokko finden Sie unten als download. Außerdem findet am 11. November eine Protestkundgebung in Berlin statt, weitere Infos hier.