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Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie braucht konsequente Friedensziele

Die mit Blick auf die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung neu aufgelegte Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie lässt ambitionierte Schritte in Richtung der Friedensziele vermissen. Gemeinsam mit den anderen Partnerorganisationen im Konsortium Ziviler Friedensdienst (ZFD) sowie weiteren zivilgesellschaftlichen Verbänden und Organisationen nimmt EIRENE dazu kritisch Stellung.

In dem Positionspapier „Die Friedensdimension in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“ werden sieben Vorschläge zur Erreichung der Friedensziele und Überprüfung von Fortschritten unterbreitet. Dazu gehören u.a. ein „Konflikt-TÜV“ und die Einführung verschiedener Indikatoren, beispielsweise für Abrüstung, Friedensförderung im Ausland und Gewalt in Deutschland. In dem Aufruf „Für eine echte Transformation! Appell aus der deutschen Zivilgesellschaft zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie!“ werden eine Nachhaltigkeitsprüfung für alle politischen Initiativen und die intensive Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Umsetzung der Agenda 2030 eingefordert.