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Sozialer Friedensdienst in den USA und Europa

Die Motivation zu einem Friedensdienst kann unterschiedlich begründet sein. Für viele steht im Vordergrund, etwas SINNVOLLES tun zu wollen, sich für Menschen oder Organisationen einzusetzen, die die Unterstützung durch Freiwillige benötigen. Deshalb vermittelt EIRENE Freiwillige nur in Projekte, die sicherstellen, dass sich die Freiwilligen dort auch sinnvoll einbringen können. Die Projektpartner von EIRENE treten für die Ziele ein, die auch EIRENE wichtig sind: soziale Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Für einige Freiwillige ist der Friedensdienst die Fortsetzung ihres bisherigen politischen, kirchlichen oder sozialen Engagements, für andere ein Einstieg.

Motivation: Individuelles Interesse und mehr

EIRENE versteht einen Friedensdienst als Chance, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln bei gleichzeitigem gelebten Engagement in einem fremden Land. Der Friedensdienst ist eine Horizonterweiterung, die es ermöglicht, Anderes und Fremdes besser zu verstehen. Er lehrt Andersartigkeit zu achten und fördert den Austausch zwischen Religionen und Kulturen.

Einsatzländer und Projektbereiche

Zu den Einsatzländern im Rahmen des Sozialen Friedensdienstes im „Norden“ und im Osten gehören die USA, Nordirland, BelgienFrankreich und Rumänien. Neben Einsätzen in ökologischen Projekten sind unsere Freiwilligen z.B. in Versöhnungsprojekten in Nordirland, in der Obdachlosenarbeit in den USA, in der Asylarbeit in Frankreich, oder in der Arbeit mit Straßenkindern in Rumänien engagiert.

Rumänien nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Stellung ein. Das südosteuropäische Land hat heftige soziale und politische Umbrüche erlebt, die mit dem Eintritt in die EU noch lange nicht abgeschlossen sind. Viele Menschen haben diese Veränderungen als Bedrohung erlebt. Sie sind Verlierer dieser Prozesse. Westeuropäische Freiwilligen können miterleben und im Kleinen daran mitwirken, zivilgesellschaftliche Strukturen zu gestalten. Sie erleben Projektpartner, die mit viel Power an zentralen Problemen ihrer jeweiligen Gesellschaft arbeiten. Sie erleben den gewaltigen Unterschied zwischen Ost und West und erfahren gleichzeitig, wie nah uns dieser andere Teil Europas doch ist.

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