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Aus seinem Tätigkeitsbericht, den Martin der Mitgliederversammlung von EIRENE vortrug, möchten wir Ihnen folgende Passage nicht vorenthalten. Dort schreibt Martin:
,Über die Arbeit von EIRENE in dieser Zeit wurdet ihr alle auf vielfältige Weise auf dem Laufenden gehalten. Z.B. im jährlichen Geschäftsbericht, der beispielhaft für andere Organisationen ist. Alle Projekte und die dort tätigen Freiwilligen sind aufgeführt, zentrale Themen unserer Arbeit werden kompetent diskutiert. Manchmal auch kontrovers und immer unter Einbeziehung unserer Partner. All dies in drei Sprachen (franz./engl./dt.) und im World WideWeb des INTERNET weltweit abrufbar. Auch über die Finanzen wird öffentlich Rechenschaft abgelegt. Eigentlich könnten wir uns das unter Hinweis auf das Spendensiegel des Deutschen Zentrainstitut für soziale Fragen ersparen. EIRENE hat dessen strenge Kritierien stets erfüllt. Jedes Mitglied, das noch mehr wissen möchte, kann den internen NEWSLETTER auf Papier oder per E-Mail beziehen. EIRENE wird in der entwick-lungspolitischen Szene und in der Friedensarbeit hoch geschätzt, denn von uns kamen zahlreiche Impulse. MitarbeiterInnen von EIRENE sind als Referenten und Ratgeber gefragt.
Für die viele Arbeit, die in der Geschäftsstelle dazu gemacht wird, möchte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich danken. Sie tun es unter großer individueller Arbeitsbelastung und zu finanziellen Konditionen, die einen Verzicht auf soziale Besitzstände bedeuten. Mit dem Einheitsgehalt von BAT Va wurde ein Zeichen der praktischen Solidarität in einer Zeit gesetzt, in der zumindest den aufmerksamen Beobachtern die Grenzen des Wachstums absehbar wurden. Es ermöglicht heute, daß aus den uns zugewendeten Geldern ein optimaler Ertrag in Blick auf unsere gemeinsamen Ziele erwächst.
Die wirtschaftlichen Probleme unsere Gesellschaft gehen an EIRENE trotzdem nicht vorüber. Die Stelle im Bildungsreferat z.B. konnte nicht neu besetzt werden, der Personalabbau hat eingesetzt. Bei der Beantragung von Projektmitteln werden die Bedingungen härter und die Erfolgsaussichten geringer, die angekündigte Kürzung des Zuschusses der Evangelischen Kirche trifft uns hart, da wir damit bisher wichtige Aufgaben finanzieren konnten, für die keine Gelder aus anderen Quellen fließen. EIRENE wird verstärkt auf unsere materielle Solidarität angewiesen sein.
Der EIRENE-Arbeit bin ich seit 18 Jahren verbunden und möchte es auch gerne weiter bleiben."
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