Schon älter, aber noch lange keine "alten Eisen"

Unter dem Thema "Ich werde älter ..." trafen sich Ende September 10 ehemalige Freiwillige von EIRENE aus dem "Friedensdienst der Älteren" und drei interessierte AnwärterInnen zu einem Reflexionsseminar auf der Wasserburg in Vallendar. Sigmar Petry gibt einen kurzen Einblick in das gemeinsame Wochenende:

"Gleich am ersten Abend entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die Frage von Kurzzeiteinsätzen. Maria und Alois Müller-Giebels konnten Erfahrungen aus ihrem dreimonatigen Einsatz im Niger beitragen, den sie zukünftig jedes Jahr am gleichen Ort wiederholen möchten. Mechthild und Paul Jonas berichteten von ihrer kurzfristigen Hochwasser-Katastrophen-Hilfe in den USA. Aktivitäten dieser Art werden als sinnvoll betrachtet, besonders, wenn schon Vorerfahrungen durch einen längeren Dienst in dem Land gesammelt wurden. Grundsätzlich wurde für die EIRENE-Einsätze die Dauer von ca. 1 Jahr als optimal angesehen.


Für das Hauptprogramm am Samstag hatten wir mit Frau Dr. Mechthild Kaiser eine qualifizierte und sensible Expertin von der Universität Münster gefunden. Durch ein Kurzreferat "Die verlängerte Lebenszeit - Herausforderung für Mensch und Gesellschaft" gab sie uns einen anschaulichen Überblick über die veränderte demographische sowie wirtschafts- und gesellschaftspolitische Situation. Durch Übungen in Kleingruppen und ein Video erhielten wir Impulse, die bei der Frage "Was brauche ich zum Glücklich-sein?" zu sehr persönlichen und intensiven Gesprächen führte. Bemerkenswert war, daß bei allen gezeichneten Lebenslinien der Rückkehrer der Dienst im Ausland als absoluter Höhepunkt dargestellt wurde.

nach oben Am Sonntag vormittag vermittelte uns Elisabeth Freise unter dem Titel "Irritation und Neugierde" Erfahrungen aus der EIRENE-Geschäftsstelle, wie jung und alt miteinander umgehen. Dies löste eine lebhafte Diskussion über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten aus. Etwas jedenfalls, das für das Glück von jung und alt gleichermaßen wichtig zu sein scheint, ist das Gefühl, gebraucht zu werden."



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