Liebe Leserinnen und Leser,
der Geschäftsbericht ist immer Anlaß dafür,
auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Das
will auch dieser Rundbrief leisten, nicht ohne
zugleich aus diesem "Blick zurück" eine Perspektive nach vorn zu entwickeln.
Neben unseren verschiedenen Aktivitäten im
Jahr 1997 aus Anlaß des vierzigjährigen Bestehens von EIRENE haben wir uns in unter
schiedlichen Kampagnen engagiert:
- In der "Daimler-Minen stoppen"-Kampagne, die auch in diesem Jahr fortgeführt wird.
Der Friedensnobelpreis, den die internationale Kampagne gegen Personenminen zugesprochen bekam, war auch für uns Bestätigung und Ermutigung zugleich, an dem Thema
weiterhin zu arbeiten.
- Unsere Mitarbeit an der "Hermes-Kampagne", mit der die stärkere Einbeziehung menschenrechtlicher, sozialer und ökologischer Kriterien bei der Vergabe von Bürgschaften für Investitionen deutscher Unternehmen
im Ausland eingefordert wurde, ist von vielen unserer Leserinnen und Lesern aufgegriffen worden.
- In die Diskussion um die zukünftige Bedeutung von Friedensfachdiensten und in der Frage, ob Entwicklungsdienst zugleich immer auch Friedensdienst bedeutet, hat EIRENE mit
dem Buch "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat" eingegriffen und Denkanstöße geben können.
- Wichtig war und bleibt uns, immer wieder auf die Freiwilligkeit und den sozialen Charakter unserer Dienste im Norden wie im Süden hinzuweisen und dafür einzutreten, den Freiwilligendiensten eine längst überfällige gesetzliche Verankerung zu geben.
- Entwicklung braucht Entschuldung: Unter diesem Motto hat sich EIRENE in den Trägerkreis der Kampagne "Erlaßjahr 2000"
eingeordnet, um das Jahr 2000 durch einen
Schuldenerlaß für die ärmsten Länder der Welt
zu machen und diesen Ländern und ihren Menschen eine Chance zu einem neuen Start zu geben. Wir haben diesem Rundbrief ein Faltblatt der Kampagne beigelegt und würden uns freuen, wenn Sie es mit Aufmerksamkeit lesen und die Kampagne unterstützen würden.
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