Bericht über die Aktivitäten 1997 des Schweizer Zweiges

Der Höhepunkt des Jahres 1997 war am 18. Februar die Feier in Genf des Jubiläums zum 40. Geburtstag der Gründung von EIRENE. Wir haben diese Ge- legenheit genutzt, um in Genf und Neuchâtel die Wanderausstellung "Das Leben am Rande der Wüste - Die Tuareg besser kennenlernen.“ aufzustellen. Diese Ausstellung war ein großer Erfolg und hat uns erlaubt, Kontakte mit einem breiteren Publikum aufzunehmen. Außer unseren regelmäßigen Kontakten mit der “Groupe Volontaires OutreMer” (Gruppe „Freiwillige in Übersee“/ GVOM), haben sich die Treffen mit Organisationen, die das gleiche Ziel haben, auf 2 Ebenen intensiviert. Einerseits mit der Zielsetzung, eine gemeinsame Strategie auszuarbeiten, um bei der Planung des neuen Programms 1999-2001 unserer Dachorganisation Unité mehr Gewicht zu haben. Und andererseits, um die Ziele unserer gemeinsamen Zeitung „Interrogation” neu zu definieren.

In beiden Fällen waren die Diskussionen lang und schwierig. Die Debatte ist noch nicht abgeschlossen. Wichtige Änderungen stehen an. Das neue Programm von Unité wird wahrscheinlich die Änderung der Zuteilung der Beiträge der “Direction de Développement et de la Coopération” (DDC, Direktion für Entwicklung und Entwicklungsarbeit) beinhalten, und wir befürchten ein Zurückgehen der Subventionen. Aus der Zeitung “Interrogation” wird ein Bulletin werden, das sich den Tätigkeiten der betroffenen Organisationen annähern wird.


nach oben Der Schweizer Zweig verbucht drei Freiwillige im Einsatz: Rosa Muzetti, Beraterin im Bereich Gesundheitswesen im Projekt AREX der Universität von Montevideo (Uruguay), Stefan Maier im Programm von EIRENE-International in Nicaragua und Daniel Jeanneret, Verantwortlicher des Projekts von MCC zur Wiederaufforstung in Désarmes, Haïti.

Der Inovations-Kredit von Unité hat die Finanzierung eines Berufserfahrungs-Praktikums für Patrick Rossier, einem jungen Forst-Ingenieur, in Désarmes ermöglicht. Die Finanzierung des Süd/Süd-Austausches zwischen dem Projekt PAAP (Niger) und CODEB (Tschad) verdanken wir demselben Kredit.
Außerdem hat der Schweizer Zweig die Reise einer Theatertruppe von jungen romanischen Schweizern - Teatrakor - nach Nicaragua mitfinanziert. Dieser kulturelle Austausch wird im August 1998 durch die Reise der Truppe El Capullo in die Schweiz vervollständigt.

Für die Finanzierung von Pierre Burkhalter als Berater bei der “Organisation de Développement de Désarmes” (Organisation für die Entwicklung von Désarmes) auf Haiti ab dem 1. Januar 1998 wurden erfolgreiche Maßnahmen unternommen.

François Godi




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