Bericht:

Umwelterziehung auf nicaraguanisch - 2. Rundbrief von Helen Gräser

Von: Helen Gräser

Helen setzt sich kritisch mit ihrer neuen Lebens- und Arbeitswelt auseinander.

 

"...Jetzt, wo ich den Vergleich zwischen Umweltarbeit in einer Gruppe von Interessierten und einer übergroßen Schulklasse habe, kann ich definitiv sagen, dass die Arbeit in einer „Freiwilligengruppe“ sinnvoller ist. Es kommen nur die interessierten Kinder, die Gruppe ist leichter zu kontrollieren und man kann sich viel besser mit jedem Kind einzeln beschäftigen, wodurch man die Kinder viel besser erreicht. Der Vorteil, den die Arbeit in den Schulen bietet ist, dass man vieleicht Kinder, die von selber mit dem Thema Umwelt(-schutz) nicht in Berührung kommen, dazu kriegt, sich doch für dieses Thema zu interessieren. Und durch die Arbeit mit den Lehrern besteht die Hoffnung, dass die Arbeit auch nach meiner Anwesenheit fortgesetzt werden könnte. Und das ist schließlich das Ziel: es ist wenig sinnvoll, dass ich hier was eigenes aufbaue, was nach meiner Abreise zusammenbricht...".