Bericht:

Ihr sollt wissen, dass kein Mensch illegal ist - Natascha Rüb

Von: Natascha Rüb

Natascha Rüb reflektiert in ihrem 4. und letzten Rundbrief Konzepte wie Illigalität, Bildung sowie ihre Zeit im Colegio Técnico. Sie hat sich sehr gut eingelebt, sieht einige Dinge kritisch, betont jedoch, dass sie glücklich ist, den Freiwilligendienst in Upala durchgeführt und sogar verlängert zu haben.

 

"Illegalitaet, was bedeutet das? In Upala gehoert es irgendwie dazu. Durch die geographische Lage, die Grenzsituation. Upala wurde in der Vergangenheit von NicaraguanerInnen gegruendet, die Richtung Sueden gezogen sind, und so tun sie es auch heute noch. Hier gibt es viele Tico-Nicas1, also Menschen mit zwei Ausweisen (im besten Fall), Leute, die in Nicaragua geboren wurden und nun in Costa Rica leben bzw. deren zweite oder dritte Generation. Manche haben nach wie vor nur den nicaraguanischen Pass, manche nur den costarricanischen und manche auch keinen (mehr)...".