Erster Eindruck aus Bolivien
Michael Eichholz berichtet aus Rurrenbaque
Rurrenabaque, 12.4.2003
Hallo UnterstützerInnen,
hier ist mein zweiter Rundbrief aus Rurrenabaque in Bolivien. Nach fast 7 Monaten meines Dienstes erzähle ich im folgenden Neuigkeiten von meiner Arbeit und meinem Leben hier. Da ich in den letzten Wochen sehr viel Arbeit hatte, wurde ich immer wieder beim Schreiben unterbrochen, so dass der Brief etwas verspätet zu euch kommt und nicht wie angekündigt im 4 Monate-Takt.
Rurrenabaque am Samstagnachmittag,
es ist schwül-heiss mit einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 90 %. Die Regenzeit bringt keine wirkliche Wetteränderung mit sich, es regnet nur häufiger, was auch eine Zunahme der Mücken bedeutet. Zu bedauern sind die Wehrdienstleistenden, die eine grosse Rasenfläche vor dem Fenster, aus dem ich schaue, mit der Machete „mähen“ müssen. Diese Arbeit ist sehr mühselig, aber eigentlich üblich für hiesige Verhältnisse, zum einen, weil es kaum Rasenmäher gibt, zum anderen, weil die Wehrpflicht wohl zum grössten Teil aus solchen Aufgaben besteht. Mal übernehmen die Wehrpflichtigen die Aufgabe einer Stadtreinigung, wenn sie vor Festen die wenigen öffentlichen Grünanlagen herrichten müssen, mal fungieren sie als Ordner bei Fussballspielen oder Schönheitswettbewerben. Eine Ausnahme im tristen Kasernenalltag bildet für die Rekruten das Osterfest, wo Soldaten mit ihren Sturmgewehren am Karfreitag die Figuren von Jesus und Maria die Nacht über bewachen. Das Prestige des Militärs ist in Bolivien sehr hoch, viele Jugendliche sehen es als Akt der Mannwerdung an, wenn sie mit ca. 17 Jahren zum Militärdienst eingezogen werden. Bei dem Blick von meinem Arbeitsplatz auf den benachbarten Kasernenhof, wo Soldaten in der prallen Sonne zu den Schreien des Offiziers Nahkampfübungen machen, wird mir klar, was für ein Vorteil es ist, sich eine andere Form des Dienstes an der Allgemeinheit aussuchen zu können.
Zu meiner Arbeit in der Schule
Das Programm für die Schülerverwaltung, das ich gemacht habe, ist jetzt in Gebrauch. Da es bei der Anwendung noch Schwierigkeiten gab, habe ich eine Benutzungsbeschreibung der Funktionen gemacht, mit der alle im Büro arbeitenden sich hoffentlich in dem Programm zurechtfinden. Dieses kleine Handbuch habe ich in spanisch geschrieben und nach Auskunft von Yecid, meines Kollegen im Büro, dabei kaum Fehler gemacht. In der Tat komme ich mit meinem spanisch immer besser zurecht, bei einfacheren Sachen des Alltags brauche schon fast nicht mehr zu überlegen. Nur bei der Fachsprache und Anekdoten in Rurrenabaque-Mundart verstehe ich noch nicht sehr viel.
Ausser der Arbeit in der Schule fahre ich manchmal zu Institutionen, wie zum Beispiel der Alcaldia (Bürgermeisteramt), der Wassergesellschaft oder Conservacion International, um Computer zu reparieren, wenn bei diesen nach den häufigen Stromausfällen Startdateien fehlen oder sonst einen Fehler haben.
Um die Ausbildung im holzverarbeitenden Sektor zu verbessern, arbeitet seit Anfang des Jahres ein Tischler mit in der Schule, der vom DED bezahlt wird. Er gibt Kurse in Kostenkalkulation und technischem Zeichen und bietet ausserdem das Schleifen von Messern und Sägen an, da die richtige Wartung der Maschinen keinesfalls die Regel ist. Für den Tischlerbereich soll in diesen Monaten mit dem Bau eines neuen Gebäuden begonnen werden, das von der deutschen Botschaft mitfinanziert wird.
Die Aktivitäten der Schule dehnen sich in den nächsten Monaten auch zunehmend auf die umliegenden Comunidades (kleine Dorfgemeinden) im weiten Umland Rurrenabaques aus. In diesen Gemeinden gibt es ausser der einen oder anderen Solarzelle zur Beleuchtung der Landschule grösstenteils noch keinen Strom. Die Regierung plant zwar das nationale Stromnetz auch durch diese Region zu führen, aber das tut sie auch schon seit einigen Jahren. So sind für Menschen auf dem Land die Alternativen zur Landwirtschaft sehr beschränkt. Eine dieser Alternativen ist die Herstellung von Kunsthandwerk, Souveniren etc., der sich vor allem Frauen widmen. Die Einkünfte hieraus sind für die meisten Familien essesentiell, um ihren Kinder eine weitere Ausbildung nach der Dorfschule und so ein besseres Leben zu ermöglichen. Geplant ist den Kunsthandwerkern in diesen Gemeinden Möglichkeiten zur besseren Vermarktung und Diversifizierung ihrer Produkte zu erschliessen. Dabei steht vor allem die technische Unterstützung durch die Schule im Vordergrund. So ist beispielsweise ein Brennofen für Tonsachen angedacht.
Meine Arbeitsbereich hat sich eigentlich recht abwechslungsreich entwickelt. Ich helfe Lehrern, ihren Unterricht mit dem Computer oder Kopien vorzubereiten, warte die Computer oder helfe bei der Verwaltung. Bei fast 50 Schülern im Computerunterricht ist fast jede Woche ein Rechner wartungsreif, wofür man sich immer die Pausen zwischen den Kursen heraussuchen muss. Insgesamt kann ich sagen, dass eine gewisse Routine in meine Arbeit gekommen ist, der Tagesablauf hat einen mal schnelleren, mal langsamen Rhythmus bekommen.
Anfang April hat die Schule vom nationalen Bildungsministerium die staatliche Anerkennung als Bildungszentrum der Educacion Alternativa (in etwa Erwachsenbildung) bekommen, denn vorher war die Schule lediglich von der Departementsschulbehörde anerkannt. Diesem Schritt ging ein sage und schreibe 4 Jahre langer Papierkrieg voraus. Im Sommer 2002 war der Vertrag darüber schon unterschriftsreif, nach dem Regierungswechsel waren dann jedoch die Unterlagen im Ministerium verschwunden, sodass alles nochmal von vorne beginnen musste. Für die letztmalige Vorstellung habe ich eine Präsentation im Computer gemacht, in der die Arbeit der Schule in Bild und Ton vorgestellt wurde.
Diese Anerkennung durch das nationale Bildungsministerium ist ein grosser Erfolg für die Schule, da sie im Umgang mit den Behörden nun mehr Gewicht hat. In Bezug auf die Planstellen für Lehrer gab es aber bis jetzt nur viele Zusagen und Versprechungen, aber letztendlich nicht einen Boliviano vom Staat.
Die Bezahlung der Lehrergehälter durch den Staat ist für die Schule sehr wichtig, da am Monatsende nach Bezahlung der Löhne nicht viel für die laufenden Kosten in der Kasse bleibt (Strom etc.). Die Gehälter der ganzen Schule werden ausschliesslich durch die Monatsbeiträge der Schüler und dem Erlös aus der Metallwerkstatt finanziert. Monatlich kostet ein Kurs 30 Bolivianos (knapp 4 Euro). Der Preis ist auch für bolivianische Verhältnisse sehr günstig gewählt, um auch ärmeren Gruppen eine berufliche Bildung zu ermöglichen (in La Paz zahlt man beispielsweise bis 150 Bolivianos pro Monat). Die Schule bekommt zwar viele Fördergelder aus Deutschland und ist dadurch sehr gut ausgestattet, aber für laufende Kosten, wie Strom oder Gehälter, dürfen solche Gelder nicht ausgegeben werden.
Was das Land lähmt
Die Vergabepraxis der Lehrerplanstellen in Rurrenabaque durch die örtliche Schulrätin könnte man als Beispiel für Vetternwirtschaft und Ineffizienz nennen. Da bekommt ein Schule, deren Gebäude morgens, nachmittags und abends von drei verschiedenen Institutionen genutzt werden, drei verschiedene Pförtner und drei verschiedene Sekretärinnen verpasst. Die örtliche Schulrätin macht ihre Schwester zur Direktorin der Abendschule und für zwei neue Planstellen, die im Sommer auf Rurrenabaque verteilt werden sollen, hat sie angeblich schon ihre Klientel eingeplant.
Um in Bolivien Lehrer zu sein, muss man kein Studium gemacht haben. In vielen Fällen reichen familiäre Beziehungen aus, um mit einer sicheren Planstelle „beschenkt“ zu werden. Vor einiger Zeit wurde ein Lehrer aus dem Sekundarbereich entlassen, als festgestellt wurde, dass seine Lese- und Schreibkenntnisse mangelhaft waren. In den vielen öffentlichen Schulen in Rurrenabaque gibt es für ein Fest drei freie Tage: einen zum Vorbereiten, einen zum Feiern und einen zum Ausruhen danach. Gleichzeitig sehe ich im Fernsehen Bilder von streikenden Lehrern in La Paz, die die Erhöhung und vor allem die Ausbezahlung ihrer Gehälter von der Regierung fordern. Ergebnis des Streiks waren drei Wochen Unterrichtsausfall - in einem Land, in dem 82 % keinerlei berufliche Ausbildung haben. In Rurrenabaque kommt es vor, dass Lehrer bei mir in der Escuela Técnica Fotokopien für 0,25 Bolivianos machen lassen und sie nachher für 0,50 Bs. an die Schüler weiterverkaufen. Für viele Familien mit acht oder zehn Kinder ist es ohnehin schon schwer genug, Bücher und sonstiges Lernmaterial für alle Kinder zu kaufen, und wenn dann sogar die Lehrer noch Geschäfte auf ihre Kosten machen, zeigt das für mich eine ziemlich asoziale Mentalität. Sicherlich werden die Lehrer nicht gut und pünktlich bezahlt, es gibt natürlich auch Ausnahmen, aber für ihre wochenlangen Streiks auf Kosten von Unterrichtsausfall habe ich aufgrund meiner Erfahrungen mit dem oben beschrieben Lehrerschlag keine Sympathie.
Gestreikt wird in Bolivien sehr häufig, meistens immer eine andere Gruppe Staatsbeschäftigter. Um ihre Forderungen noch dringender zu machen, blockieren die Demonstranten die Strassen und somit, wie im Januar bei den Protesten der Cocabauern, das ganze Land.
Was passiert wenn auch die staatliche Ordnungsmacht, die Polizei, streikt, musste man im Februar in La Paz, Cochabamba, Santa Cruz und anderen grösseren Städten Boliviens mit ansehen: Nach einem Streik der Polizisten gegen die Besteuerung ihrer Löhne kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Militär und Polizei, bei denen zum Schluss 16 Tote und über 60 Verletzte zu beklagen waren. Die Abwesenheit der Polizei ausnutzend richtete sich der Zorn der Bevölkerung gegen die Büros der Regierungsparteien, denen viele Menschen vorwerfen, das Land nicht aus der Krise zu führen, sondern sich nur selbst zu bereichern. Ausserdem nutzen Frustrierte die Gelegenheit, um zu plündern, was zu plündern war, so dass sich Ladenbesitzer mit Schusswaffen oder Knüppeln in ihren Läden verschanzten, um ihr Eigentum zu sichern. Nach zwei Tagen Ausnahmezustand in La Paz war dann der Spuk vorbei, als die Regierung eiligst die Besteuerung der Gehälter zurückgezogen hatte und den Polizisten die Gehaltserhöhungen versprochen hatte.
Trotz vieler Proteste der Gesellschaft hat noch keine Regierung ein funktionierendes Konzept gegen die Armut durchgesetzt. Manchmal hat es aber für mich den Anschein, dass das Hauptinteresse einiger gesellschaftlicher Gruppen nur darin besteht, sich ihre Pfründe zu sichern und ein möglichst grosses Stück vom Kuchen des Staatshaushalts für ihre Klientel zu bekommen.
Que pasa en Rurrenabaque
Im Februar wurden in Rurrenabaque die nördlichen Stadtbezirke vom Rio Beni wie fast jedes Jahr überschwemmt. Viele Menschen haben ihr ohnehin kärgliches Hab und Gut verloren, nach den 3 Tagen Hochwasser war alles noch schlammiger als sonst. Mit einem Kollegen bin ich während der Flut zu seiner Plantage gewatet und geschwommen, da auch die Schweine dort abgesoffen waren und nichts mehr zu fressen hatten. Deswegen hat ein grosses Schwein kleinere gefressen und musste geschlachtet werden. Ich komme zwar aus einem Dorf, aber beim Schweinausnehmen hatte ich noch nie selbst Hand angelegt.
Zwischendurch hatte ich Besuch von Freunden aus Bad Laer und ich wurde wieder auf die Sachen aufmerksam gemacht, die für mich schon Normalität sind: die Häuser aus Holz mit Blätterdach, die Schweine, Hühner und sonstigen Haustiere auf den Strassen und die mindestens genauso zahlreichen spielenden Kinder; dass die meisten Familien mit all ihren Nachwuchs auf 10 qm wohnen, die Kinder sich oft ein Bett teilen; dass das Wasser nicht immer aus dem Hahn fliesst und der Strom ab und zu ausfällt. Auch dass die Notdurft fast überall auf der Strasse verrichtet wird und es dementsprechend riecht, ignoriere ich meistens. Nach 7 Monaten fallen mir diese Sachen wirklich nicht mehr auf, man kann sich in der Tat an vieles gewöhnen.
Ich würde sagen, dass ich mich in Rurrenabaque gut eingelebt habe. Mit meinen Kollegen verstehe ich mich gut. Trotzdem gibt es gewisse Situationen, die mir die Unterschiede zwischen der Realität in Deutschland (also meiner) und der bolivianischen Realität bewusst machen. Wenn ich krank bin, muss ich mir beispielsweise keine Gedanken über die Bezahlung der Behandlung machen. Wenn ich wollte, könnte ich jederzeit aus Bolivien weggehen. Ich kann lernen was ich will – Sachen, die sich meine bolivianischen Freunde nicht leisten können. Die Einkommenssituation vieler Bolivianer stelle ich mir sehr frustrierend vor, da sie kaum sozialen Aufstieg zulässt. Ein normalverdienender Bolivianer verdient vielleicht 100 – 150 € im Monat, wovon er mit seiner Familie in jenem Monat ganz gut leben kann. Es bleibt aber nichts übrig zum Sparen, zur Alters- oder Gesundheitsvorsorge, zum Investieren. Man arbeitet so lange wie man kann, ohne zu wissen, was passiert, wenn man alt wird oder jemand aus der Familie schwerer erkrankt. Wenn mir solche Sorgen erzählt werden, weiss ich oft nicht, was ich dazu sagen soll.
Ich merke dann, dass ich in 1 ½ Jahren die Welt nicht ändern kann und meine Arbeit erscheint mir winzig gemessen an den Problemen, mit denen die Menschen hier sich herumschlagen. Doch überzeugen mich diese Situationen im nachhinein wieder davon, etwas zu machen, was in die richtige Richtung geht.
Ausflug nach Santa Rosa de Yacuma
Am ersten Maiwochenende bin ich für drei Tage nach Santa Rosa gefahren, um eine Bekannte zu besuchen, die ich in Rurre kennengelernt hatte. Santa Rosa ist tiefste Provinz, anders als in Rurrenabaque kommen hier kaum Ausländer vorbei, so dass ich natürlich beim Spaziergang durch das Dorf Blickfang war. Das Dorf lebt von der Viehwirtschaft auf den endlosen Weiden, die man auf der 3 stündigen Fahrt über die Sandpiste aus Rurrenabaque nur erahnen kann. Fahren kann man nach Santa Rosa auf dem LKW oder in den Touristenjeeps („camionetas“), denn in Santa Rosa fängt die Pampa an, das Ziel der Touristenströme aus Rurrenabaque. Auf dem Rückweg nehmen die camionetas Bolivianern, um nicht leer zurückzufahren und ein bisschen Geld zu machen. So konnte ich auf der Rückfahrt ein Stück Lateinamerika hautnah (-> will sagen: zu acht in den Jeep gequetscht) erleben: den Viehhändler, der seine Gauchos auf der Piste anmacht, weil sie ein Rind verloren haben, den Macho, der auch wegen meiner Präsenz besonders laut betont, dass Latinos die heisseren Liebhaber sind, sowie den Campesino, dessen Schweine vom Dach aus vor lauter Stress einem Passagier auf den Arm pinkeln.
Der Ort Santa Rosa ist ziemlich abgeschnitten, die Zeit bewegt sich im Schneckentempo. Die Strassen sind lediglich von Hühnern, Schweinen und Kühen bevölkert. Auch in vielen anderen Angelegenheiten scheint die Zeit stillzustehen: wenn die Kinder zu schlechte Noten haben, haben sie die Wahl, das Schuljahr zu wiederholen oder eine Tracht Prügel einzustecken und versetzt zu werden. Eine Tatsache, zwar schwer zu fassen, dennoch zeigt sie, dass es selbst zu der miserablen Bildungssituation in Rurrenabaque noch eine negative Steigerung gibt. Ich durfte zudem dem jährlich gross gefeierten Gründungstag der Dorfschule beiwohnen, an dem alle Klassen eine ortstypische Tanzeinlage oder ein Schauspiel vorbereiteten.
Die Natur um Santa Rosa ist, von den Viehweiden abgesehen, weitgehend unberührt. In der naheliegenden Pampa kann man Krokodile, Tapire, Schildkröten, Flussdelfine und viele andere Tiere in freier Wildbahn beobachten, weshalb das Gebiet auch Teil eines Nationalparks ist.
Die Familie meiner Bekannten ist arm, was aber ihrer Gastfreundschaft keinen Abbruch tut. Sie bewohnt eine Lehmhütte in schlechtem Zustand zusammen mit Schweinen und Hühnern. Die Mahlzeiten dort nimmt der Herr des Hauses für gewöhnlich alleine ein, die Frauen kochen und servieren nur und ziehen sich dann zurück. Nach meinen vorsichtigen Anfragen zu diesem Zustand hatte ich den Eindruck, dass die meisten Frauen diese Rollenverteilung als normal empfinden und sich nichts anderes vorstellen können, denn es „war schliesslich schon immer so“. Ein weiterer Akt des Machismo sind die abendlichen Unterhaltungsangebote Santa Rosas, in denen während meiner Visite mal wieder eine Miss gewählt wurde, diesmal die „Miss Prensa“ (die „Miss Presse“). Dazu versammelt sich das Dorf in einer der beiden Dorfdiscos, ca. 15-18 jährige Mädchen defilieren in verschiedenen Aufzügen durchs angeheiterte Publikum. Man kann den Mädchen sicherlich vorwerfen, sich unter Wert zu verkaufen, aber für sie könnte eine Karriere als Schönheitskönigin ein besseres Leben bedeuten.
Das also wäre mein zweiter Rundbrief, ich hoffe es hat interessiert. Wie schon im ersten Rundbrief gesagt, Kritik, Nachfragen und so weiter sind sehr willkommen (meine Adressen unten).
Schöne Grüsse aus Rurrenabaque, der Perle des Beni in Bolivien
Michael Eichholz







